Fülszöveg
Dieses Buch enthält die Daten und Fakten einer Revolution -die Venvandlung des archäologischen Weltbildes. Herausgeber und Verfasser haben versucht, die letzten fünfundzwanzig Jahre im klassischen Raum der Archäologie aufzuarbeiten und dabei vor allem die Positionen markiert, die sich erhebhche Berichtigimgen gefallen lassen müssen.
Neue naturwissenschafthche, technische und chronologische Verfahren haben zu dieser stillen Revolution ebenso beigetragen v^ie neue Fragestellungen und Einsichten.
Der ausführhche Anhang enthält ein Lexikon archäolo^scher
Begriffe und Fachvokabeln, Literaturhinweise und ein Register, das die wichtigsten Grabungsstellen im klassischen Raum der Archäologie verzeichnet. Wertvolle Informationen vermitteln aber auch die über 300 meist farbigen Abbildungen im Buch.
Hier wird spröde Wissenschaft lebendig, verständlich und aktuell gemacht.
„Alte Kulturen ans Licht gebracht." Der Titel könnte auch lauten: Alte Kulturen in neuer Sicht. Oder: Der Spaten...
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Fülszöveg
Dieses Buch enthält die Daten und Fakten einer Revolution -die Venvandlung des archäologischen Weltbildes. Herausgeber und Verfasser haben versucht, die letzten fünfundzwanzig Jahre im klassischen Raum der Archäologie aufzuarbeiten und dabei vor allem die Positionen markiert, die sich erhebhche Berichtigimgen gefallen lassen müssen.
Neue naturwissenschafthche, technische und chronologische Verfahren haben zu dieser stillen Revolution ebenso beigetragen v^ie neue Fragestellungen und Einsichten.
Der ausführhche Anhang enthält ein Lexikon archäolo^scher
Begriffe und Fachvokabeln, Literaturhinweise und ein Register, das die wichtigsten Grabungsstellen im klassischen Raum der Archäologie verzeichnet. Wertvolle Informationen vermitteln aber auch die über 300 meist farbigen Abbildungen im Buch.
Hier wird spröde Wissenschaft lebendig, verständlich und aktuell gemacht.
„Alte Kulturen ans Licht gebracht." Der Titel könnte auch lauten: Alte Kulturen in neuer Sicht. Oder: Der Spaten korrigiert das überlieferte Geschichtsbild. Oder: Die Bibel hat doch nicht recht. Oder: Hier irrte Herodot. Oder: Der Turm von Babel war nur halb so hoch. Oder: Salomes Kupferminen sind eine Legende. Das heißt: Dieses Buch enthält die Daten und Fakten einer Revolution, die sich unter Verzicht auf alle publizistischen Trommeln und Fanfaren fast unbemerkt vollzogen hat - die Verwandlung des archäologischen Weltbildes. In diesem Buch wird nicht nur Inventur, sondern auch Remedur gemacht.
Herausgeber und Verfasser haben versucht, die letzten fünfundzwanzig Jahre im klassischen Raum der Archäologie aufzuarbeiten und dabei vor allem die Positionen zu markieren, die sich erhebliche Berichtigungen gefallen lassen mußten. Denn dieses Vierteljahrhundert hat außer großen spektakulären Funden (wie etwa den Handschriften von Kumran) zahlreiche Detailergebnisse gebracht, die in ihrer Gesamtheit das Bild von einst entscheidend verändert haben. Neue naturwissenschaftliche, technische und chronologische Verfahren haben zu dieser stillen Revolution ebenso beigetragen wie neue Fragestellungen und Einsichten.
Das Buch beginnt daher mit einem Beitrag, in dem neben den verfeinerten Methoden der modernen Bodenforschung auch ihre veränderten aktuellen Zielsetzungen beschrieben werden. Danach nimmt der Leser an einer imaginären Entdeckungsreise teil, die ihn von der steinzeitlichen Terrassenstadt Catal Hüyük in Anatolien über die Grabungsplätze des Zweistromlandes und Persiens zu den Tempeln, Städten und Pyramiden der Pharaonen nach Ägypten führt. Israel, das Dorado der „biblischen Archäologie", das heute nahezu eine „einzige Grabungsstelle" ist, und der phönikische Raum, der sich über das gesamte Mittelmeer erstreckt, sind die nächsten Stationen dieser Kreuzfahrt, die selbstverständlich auch Griechenland und seinem „langen Weg zur Klassik" sowie dem Imperium Romanum und seinem byzantinischen Nachfolgestaat den gebührenden Raum widmet. Weitere farbige und inhaltreiche Kapitel erhellen das Panorama, das die Altertumskunde heute von der Welt der Skythen, der Etrusker, der Kelten und der Germanen zu entwerfe n vprmijo
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Rudolf Pörtner, Autor des „Fahrstuhls in die Römerzeit" und der „Wikinger-Saga" und Träger des 1974 erstmals verhehenen Ceram-Preises, hat das ebenso notwendige wie anspruchsvolle und aufwendige Projekt betreut und in Zusammenarbeit mit einem Team namhafter Wissenschaftler und Experten Berge von Material zu einem Buch konzentriert, das eine ganze archäologische Bibliothek ersetzt. Der ausführliche Anhang enthält zum Beispiel ein Lexikon archäologischer Begriffe und Fachvokabeln, Literaturhinweise für weiterführende Studien und ein Register, das die wichtigsten Grabungsstellen im klassischen Raum der Archäologie verzeichnet. Wertvolle Informationen vermitteln aber nicht nur die dichten, bei aller Sachüchkeit lesbaren hoch-instruktiven Texte, sondern auch die über 300 meist farbigen Bilder, mit denen der Verlag dieses Buch ausgestattet hat: Bilder mit einem hohen Neuigkeitswert, von denen viele hier zum ersten Mal veröffentlicht werden.
Dieser Versuch einer wissenschaftlichen Inventur vermittelt dem archäologischen Interessenten ein erregendes und ertragreiches Leseabenteuer und ein opulentes Schauvergnügen dazu. Hier wird spröde Wissenschaft nicht nur lebendig, verständlich und aktuell gemacht, sondern auch ein Schmuckstück für den Bücherschrank geliefert. Ein ideales Geschenkbuch, seriös, gediegen und attraktiv zugleich.
Vissza