Fülszöveg
André Kostolany wurde 1908 in Budapest geboren und studierte an der dortigen Universität Volkswirtschaft, Philosophie und Kunstgeschichte. Nach Beendigung des Studiums zog er ins Ausland und lebte die letzten vierzig Jahre in den Vereinigten Staaten, der Schweiz und Frankreich, wo er als Börsenexperte und Finanzberater bis heute aktiv tätig ist. Während seiner Laufbahn an der Börse betätigte er sich auch als Journalist und Schriftsteller : als Kolumnist für Wirtschaft und Politik in Frankreich bei Paris Press, Candide, La vie Française und in det Bundesrepublik seit acht Jahren bei Capital. Kostolany veröffentlichte Bücher über Börse, Politik und Finanzen, darunter die historische Analyse »Suez«, die Untersuchung »La paix du Dollar«, zu der Robert Schumann das Vorwort schrieb, sowie »Si la bourse m'était contée«. Er ist ein vielgefragter Gesprächspartner in Börsen- und Währungsproblemen beim französischen und deutschen Fernsehen und im Rundfunk. Für seine Verdienste als Volkswirt und Publizist wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.
André Kostolany lebt heute in Paris, an der französischen Riviera und in München, wo er als Chefberater einer Depotverwaltung fungiert und in dieser Ei^nschaftauch Berater einiger Banken auf dem Wertpapiersektor ist.
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ANDRÉ KOSTOLANY
GELD
DAS GROSSE ABENTEUER
Aufzeichnungen eines Börsianers
Kostolanys Buch ist ein Reiseführer durch das bunte Reich der Börse, in dem sich das größte Abenteuer des Geldes, die Finanzspekulation, abspielt. Der Autor bietet in seinen autobiographischen Aufzeichnungen eine Fülle persönlicher Erlebnisse, in denen er - mal lachend, mal weinend - seine immensen Erfahrungen sammelte, einen Schatz, den er nicht gegen sein Gewicht in Gold eintauschen würde. Aus jedem gelungenen oder mißratenen Börsenabenteuer - in Wertpapieren, Warenterminen oder Währungen - kann der Leser aufschlußreiche und nachhaltige Lehren ziehen. Konzentriert in einer Nußschale bietet dieses Buch, von Kostolany als Akteur und Betroffenem miterlebt, die aufregende Geschichte der Finanzspekulation in unserem Jahrhundert, ein Abenteuer voller Spannungen und Uber-raschungen. Schicksale von Originalen und Käuzen, Spielern und skrupellosen Spekulanten, Anekdoten und dramatische Szenen illustrieren die Geschichte der Arena dieser unerbittlichen Kämpfe, in der heute Milliarden gewonnen und morgen verloren werden. Der Autor läßt uns manchen Blick hinter die Kulissen werfen und zeigt, wie verblüffend zuweilen die Ursachen sind, die größte Wirkungen in der Finanzwelt auslösen. Das Auf und Ab der Booms und Krachs, die Überraschungen von Hausse und Baisse, von In- und Deflation, seit dem i6. Jahrhundert bis zum Krach von 1970, werden ebenso scharfsinnig wie mit souveräner Lebensweisheit analysiert. Jeder, der sich für die Börse und ihre Ausstrahlung bis in
(Fortsetzung auf der hinteren Umschlagklappe)
(Fortsetzung des vorderen Umschlagtextes)
unseren Alltag interessiert, kann aus den Aufzeichnungen Kostolanys nur den größten Nutzen ziehen.
Was für den Leser besonders interessant sein dürfte: das Buch gibt eine brillante Lektion in Börsenkunde - über die Tendenzen, die Kurs-entwicklungen, die Symptome, die Charts, Computer, Bilanzen und über vieles mehr. »Börsenprofessor« Kostolany erteilt diesen Unterricht ganz unprofessoral, weltmännisch und souverän, zugleich mit viel Humor, so daß sich sogar die Spaziergänge in die Technik der Börsenkunde wie interessante Kapitel eines Romans lesen.
Der Börsianer André Kostolany schreibt über das Abenteuer des Geldes, weil die Börse sein Lebensraum ist. Seit über 45 Jahren lebt er an der Börse und von der Börse, sei es in München, in Paris oder in New York, Toronto, London oder in Zürich. Auch die Spekulationsmanöver des Ostblocks sind ihm wohlbekannt. Kostolany erlebte Kriege und Friedensschlüsse, Hochkonjunkturen und Krisen, Auf-und Abwertungen und all dies auf internationaler Ebene. Es gibt in der Welt keine nennenswerte Börse, an der er nicht seine Erfahrungen gesammelt hat. Geboren in Budapest, amerikanischer Bürger, heute an der französischen Riviera oder in Paris und München lebend, weiß der welterfahrene André Kostolany selber nicht mehr, wo sein Zuhause ist. Alle, die ihn kennen, bestätigen ohne zu zögern : dieser Mann gehört der Börse, »einem Imperium, in dem die Sonne nicht untergeht«.
Vissza