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Barockstadt DRESDEN und das Elbtal
Dieser Bildband ist eine Liebeserklärung an das wiederaufgebaute DRESDEN. Mitausgewälniten aktuellen Farbaufnahmen geht die Rundeise auf 72 Seiten durch die fürstliche Residenz-, Barock-und heutige Landeshauptstadt mit historischer Prägung. Ferner besuchen wir malerische Schlösser und romantische Parkanlagen in Dresdens näherer Umgebung. Im Anschluss werden die touristischen Nahziele vorgestellt, mit dem anmutigen Elbtal, der berühmten Stadt Meißen und der Sächsischen Schweiz mit den bizarren Formen des Eibsandsteingebirges.
Als Regierungssitz des früheren Kurfürstentums Sachsens hat sich Dresden im Laufe der Jahrhunderte zu einer Kultur-und Kunststadt ersten Ranges entwickelt. Im Vordergrund steht die Dresdener Barock-Altstadt mit dem Schloss, der katholischen Hofkirche, dem Zwinger und der Semperoper Zu bewundern sind ferner die Museen mit ihren weltberühmten Exponaten, der Gemäldegalerie Alter Meister und die...
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Barockstadt DRESDEN und das Elbtal
Dieser Bildband ist eine Liebeserklärung an das wiederaufgebaute DRESDEN. Mitausgewälniten aktuellen Farbaufnahmen geht die Rundeise auf 72 Seiten durch die fürstliche Residenz-, Barock-und heutige Landeshauptstadt mit historischer Prägung. Ferner besuchen wir malerische Schlösser und romantische Parkanlagen in Dresdens näherer Umgebung. Im Anschluss werden die touristischen Nahziele vorgestellt, mit dem anmutigen Elbtal, der berühmten Stadt Meißen und der Sächsischen Schweiz mit den bizarren Formen des Eibsandsteingebirges.
Als Regierungssitz des früheren Kurfürstentums Sachsens hat sich Dresden im Laufe der Jahrhunderte zu einer Kultur-und Kunststadt ersten Ranges entwickelt. Im Vordergrund steht die Dresdener Barock-Altstadt mit dem Schloss, der katholischen Hofkirche, dem Zwinger und der Semperoper Zu bewundern sind ferner die Museen mit ihren weltberühmten Exponaten, der Gemäldegalerie Alter Meister und die Rüstkammer im Semperbau des Zwingers, die Porzellan-Sammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon, ebenfalls im Zwinger, sowie das Aibertinum mit der Galerie Neuer Meister und der bekannten Preziosen-Sammlung im Grünen Gewölbe.
Seit jeher haben in DRESDEN und dem ELBTAL berühmte Komponisten klassischer Musik gewirkt, wie auch Dichter, großartige Künstler Meister der Baukunst und des Kunsthandwerks, sowie andere Geistesgrößen. Ihre Mäzene waren die sächsischen Herrscher allen voran August der Starke und sein Premier Heinrich Graf von Brühl.
Die Auswahl der Bilder exzellenter Fotografen wird begleitet von informativen, kulturhistorischen Texten der Journalistin Christine Gräfin von Brühl, die in direkter Linie von Heinrich Graf von Brühl abstammt.
Gehen Sie mit diesem Bildband auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich zu einem Besuch in Dresden und dem Elbtal animieren. Der Band ist Heimatbuch und Standardwerk zugleich, sowie ein repräsentativer Botschafter für alle Auswärtigen, nicht zuletzt durch die dreisprachigen Ausgaben.
ZIETHEN-PANORAMA VERLAG
ISBN 3-929932-67-9
Titelbild: DRESDEN, Elbuferblick mit der barocken Altstadt
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Christine Gräfin von Brülni
DRESDEN UND DAS ELBTAL
Breit und gemächiicli fließt die Eibe, schiägt große Bögen, fast Halblreise ins Land, bevor sie iVleißen und das nördiiclne Flachiand bei Riesa erreiclit. In einem der Bögen befindet sicli Dresden, zumindest das Zentrum der stralnienden Baroclmetropoie, denn längst hat die Stadt sich unermesslich weit ausgebreitet. Nicht nur das Flussufer entlang ziehen sich Häuser und Straßenzüge, auch die Hänge hinauf lettern prächtige Villenviertel und zahlreiche Gärten. Das Herz der Stadt schlägt jedoch zwischen Carola-und Marienbrücle. Hier stehen das Schloss, die Katholische Hoflirche und die Semperoper Hier vereinigt die Brühische Terrasse mit Sekundo-genitur, Alademie der Künste und Albertinum die barocke Stadtkulisse zu einem großen Ganzen. Hier wird auch die Frauenkirche wieder aufgebaut, eines der wesentlichen Identitätsstücke der Bewohner der Stadt. Weit geht der Blick von der Terrasse ins Land, bei gutem Wetter bis hinaus ins Elbsandsteingebirge, großzügig wirkt die Urbane Struktur, denn unmittelbar am Ufer der Elbe ist jegliche Bebauung untersagt. Großflächige Auen schmücken den träge dahingleitenden Strom und geben Raum für ausgedehnte Spaziergänge, Fahrradfahrten oder zum Drachensteigenlassen.
Die Nähe zum Wasser, die heute wesentlich zur Schönheit Dresdens beiträgt, war für die ersten Siedler im Elbland eine Sorge. Sie bewohnten die Höhenzüge, Spuren aus der Bronzezeit und besonders aus der Zeit der Lausitzer Kultur (ab 1400 V. Chr.) zeigen, dass die Besiedlung zu beiden Seiten des Flusses bis an der 1845 festgestellten Hochwassergrenze endet. Um 600 nahmen slawische Stämme das Gebiet an der Elbe in Besitz, was Deutschlands König Heinrich!, zu verhindern suchte: Er baute 929 die Burg von Meißen und setzte einen Burgwart ein, der Zins und Zinseszins einzutreiben hatte. In seinen Bezirken tauchten im 11, Jh. eine Reihe von Dorfnamen auf, die den Kern späterer Vororte und heutiger Stadtteile Dresdens bilden: Löbtau, Dölzschen, Leubnitz, Strehlen, Reick und Lockwitz. Mitte des 12, Jh. strömten deutsche Bauern aus Thüringen
Vissza