Fülszöveg
Es geht darum, den Weltfrieden als Lebensbedingung des tedinisdien Zeitalters zu verstehen. Auf Probleme, die unseren ganzen Globus betreffen, müssen auch globale Antworten gefunden werden. Dabei wäre es abwegig, wenn tiilfe für die Entwicklungsländer und Schutz der natürlichen Ressourcen, gesichertes Nebeneinander unterschiedlicher politischer Systeme und energische Maßnahmen gegen den Terrorismus als konkurrierende Aufgaben statt als verschiedene Dimensionen einer Welt-Innenpolitik betrachtet und behandelt würden.
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Fülszöveg
Es geht darum, den Weltfrieden als Lebensbedingung des tedinisdien Zeitalters zu verstehen. Auf Probleme, die unseren ganzen Globus betreffen, müssen auch globale Antworten gefunden werden. Dabei wäre es abwegig, wenn tiilfe für die Entwicklungsländer und Schutz der natürlichen Ressourcen, gesichertes Nebeneinander unterschiedlicher politischer Systeme und energische Maßnahmen gegen den Terrorismus als konkurrierende Aufgaben statt als verschiedene Dimensionen einer Welt-Innenpolitik betrachtet und behandelt würden.
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V'iii . i-ft
Willy Brandt gibt sidi und uns Redicn-sdiaft über fünfzehn Jahre deutscher und europäischer Gesdiidite, ja über anderthalb Jahrzehnte Weltgeschichte. In dieser ereignisreidienZeit stand er auf exponiertem Posten. Er hat sie miterlebt und zu einem gewissen Teil audi mitgestaltet -als junger Bürgermeister von Berlin, als Außenminister der Bundesrepublik, als Bundeskanzler und seit vielen Jahren als Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Nach wie vor verfügt er über großen Einfluß im Inland wie im Ausland, sei es als führender europäischer Sozialdemokrat, s^i es als mit . dem Friedensnobelpreis ausgezeichneter ^ Repräsentant einer - nicht zuletzt dank seiner Bemühungen und Verdienste - in ^ aller Welt geachteten Nation.
Der Regierende Bürgermeister jenes Gemeinwesens, das so oft; die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich zog, wuchs wie selbstverständlich in immer ,größere Aufgaben hinein. Kaum ein deut-,,^ fldier Politiker vor ihm|}ii^ so viele außen-¦' f apolitische Erfahrungeh ffimmelB können. ' lAuf zahlreichen Reisen und ungezählten 'Konferenzen, bei; offiziellen und inoffi-ziellen Besudieti hat Willy Brandt fast . .!alleführendenF»ersönlichkeitenderinter-nationalen Politik, abör aud^ des kultu-f:'; rellen Lebens kennengelernt. Viele von ihnön hat er wiederholt getroffen, manche i ; .fewftnn;i'er lü 'Freunden. Wir werden 5 Zeugen einer langen Reihe von Gesprä-<hen - darunter besonders eindringliche i ^ John F. Kennedy, mit Charles de Gaulle, mit teonid Bresdinew^ mit G^rge ' Pompidou, mit Edward Heath, mit Josip Broz Tito, Ausführlich berichtet Willy i ¦ Brandt yoin seinen Begegnungen in frem-lind befreundeten limdern, und
nachdenklich breitet er seine Einsichten vor dem Leser aus. So wird dieses Buch, über die Bestandsaufnahme einer an Problemen überreichen Epoche hinaus, ganz nebenbei zu einer Porträtgalerie vieler Staatsmänner und Politiker, bedeutender Erauen und Männer. Immer geht es dem Autor um die gerechte Würdigung seiner Partner - auch jener, die ihm mitunter nicht Gerechtigkeit widerfahren ließen und lassen. Einigen verstorbenen Freunden und Weggenossen, unter ihnen Erich Ollenhauer, Fritz Erler und Leo Bauer, gilt sein dankbarer Gruß. Wie eh und je plädiert Willy Brandt -manchmal in bewegenden Worten, bisweilen auch ilur zwischen den Zeilen -für eine Politik der Vernunft, der Verständigung und des Ausgleichs. Er macht einsichtig, daß es keine sinnvolle Alternative zur Entspannungspolitik gibt. Seine Absage an jede Art von Gewalt, sein Glaube an die Durchsetzbarkeit des Friedens und sein Eintreten für ein geordnetes Miteinander der Völker erweisen den Sozialdemokraten Willy Brandt abermals als den Politiker des Humanen, als den Verfechter einer Politik für den Menschen.
Vissza