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Christus kam nur bis Eboli

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Fordító
München
Kiadó: Süddeutsche Zeitung GmbH
Kiadás helye: München
Kiadás éve:
Kötés típusa: Fűzött kemény papírkötés
Oldalszám: 266 oldal
Sorozatcím: Bibliothek
Kötetszám: 61
Nyelv: Német  
Méret: 21 cm x 13 cm
ISBN: 978-3-86615-511-4
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Vissza

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Der Arzt. Schriftsteller, Maler und Politiker Carlo Levi wird 1935 von Mussolinis Faschisten nach Lukanien verbannt in ein winziges Bergdorf namens Gagliano. Er, der Städter und Intellektuelle, trifft auf eine Umgebung, in der das sonstige Treiben der Welt, sei es politisch, kulturell oder religiös, keine Rolle spielt, weil die bäuerlichen Menschen in ihrer abgrundtiefen Armut versunken, mit dem puren Überleben gegen Hunger und Malaria beschäftigt sind. Aus der anfangs totalen Fremdheit gegenüber diesem archaischen, primitiven Dorfleben, die dem Verbannten nur als stumpfes gefühlloses Vegetieren erscheint, wächst allmählich aber Interesse, gegenseitige Aufmerksamkeit, schließlich Vertrauen und Solidarität. Obwohl er nicht praktizieren darf, wird er zu den Todkranken, zu den im Malariafieber Delirierenden, den sterbenden Kindern geholt und versucht zu helfen, obwohl er keine Heilung bringen kann. Der Fremde aus dem fernen Norden wird zum verehrten Don Carlo, und er beginnt in all... Tovább

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Der Arzt. Schriftsteller, Maler und Politiker Carlo Levi wird 1935 von Mussolinis Faschisten nach Lukanien verbannt in ein winziges Bergdorf namens Gagliano. Er, der Städter und Intellektuelle, trifft auf eine Umgebung, in der das sonstige Treiben der Welt, sei es politisch, kulturell oder religiös, keine Rolle spielt, weil die bäuerlichen Menschen in ihrer abgrundtiefen Armut versunken, mit dem puren Überleben gegen Hunger und Malaria beschäftigt sind. Aus der anfangs totalen Fremdheit gegenüber diesem archaischen, primitiven Dorfleben, die dem Verbannten nur als stumpfes gefühlloses Vegetieren erscheint, wächst allmählich aber Interesse, gegenseitige Aufmerksamkeit, schließlich Vertrauen und Solidarität. Obwohl er nicht praktizieren darf, wird er zu den Todkranken, zu den im Malariafieber Delirierenden, den sterbenden Kindern geholt und versucht zu helfen, obwohl er keine Heilung bringen kann. Der Fremde aus dem fernen Norden wird zum verehrten Don Carlo, und er beginnt in all die Leiden und Schmerzen, aber auch in die Tiefe der uralten Kultur des Südens einzudringen. Ihre scheinbar irrationalen Riten und abergläubischen Gebräuche eröffnen sich zunehmend seinerforschenden, mitfühlenden Neugier, so wie er jene zu verstehen lernt, die von sich sagen: „Wir sind keine Menschen, keine Christen, wir sind Tiere, denn Christus kam nur bis Eboli, aber nicht weiter, nicht zu uns."
Carlo Levi wurde am 29. November 1902 als Sohn einer jüdischen Familie in Turin geboren. 1917 begann er in Turin mit dem Medizinstudium, das er 1924 abschloss. iVlehr als die iVledizin interessierten ihn Politik, Kunst und Literatur. 1923 nahm er an der Quadriennale Turin teil, 1925 an der 15. Biennale in Venedig und er übersiedelte nach Paris. Er schloss sich 1929 der Gruppe „Rivoluzione liberale" an und gehörte 1931 zu den Mitverfassern des Programms der antifaschistischen Widerstandsgruppe „Giustizia e Liberta". 1934 wurde er erstmals, 1935 erneut festgenommen und verurteilt zu drei Jahren Zwangsaufenthalt in Grassano bei Matera, später verlegt in das Bergdorf Aliano. 1936 wurde er begnadigt und zog 1939 wieder nach Paris. 1941 kehrte Levi nach Italien zurück und trat dem antifaschistischen „Partito d'Azione" bei. 1943 wurde er erneut festgenommen, aber nach einigen Monaten wieder freigelassen. Im September 1945 veröffentlichte er sein Hauptwerk „Christus kam nur bis Eboli", das in mehr als dreißig Sprachen übersetzt und 1979 von Francesco Rosi mit Gian Maria Volonte verfilmt wurde. In den späten vierziger und frühen fünfziger Jahren nahm er an wichtigen Ausstellungen wie den Biennalen in Venedig und der Quadriennale in Rom teil. 1963 wurde er zum parteilosen Senator der Kommunisten gewählt, 1970 gründete Levi die „Federazione Lavoratori Emigrati Famiglie". Am 4. Januar 1974 starb Carlo Levi.
Lese. Freude. Sammeln.
Weitere 50 große Romane des 20. Jahrhunderts, ausgewählt von der Feuilletonredaktion der Süddeutschen Zeitung
„Carlo Levis Eigentümlichkeit

Zeuge der Gegenwart einer
anderen Zeit in unserer Zeit zu
¦ tí

sein, Künder einer anderen Welt

in unserer Welt."


Italo Calvino



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Carlo Levi

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