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Der erste Amerikaner

Das Rätsel des vor-kolumbischen Indianers

Szerző
Hamburg
Kiadó: Rowohlt Verlag GmbH
Kiadás helye: Hamburg
Kiadás éve:
Kötés típusa: Fűzött keménykötés
Oldalszám: 373 oldal
Sorozatcím:
Kötetszám:
Nyelv: Német  
Méret: 24 cm x 16 cm
ISBN:
Megjegyzés: Színes és fekete-fehér fotókkal, illusztrációkkal.
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Vissza

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Dieses Buch ist eine aufregende Reise in die geheimnisvolle Vergangenheit eines angeblich geschichts-losen Erdteils. Aber gab es denn auf dem Boden Nordamerikas wirklich so etwas wie Geschichte, bevor Kolumbus kam? In unserer Vorstellung bevölkern noch immer die Phantasiegestalten der Winnetous und Lederstrümpfe die jungfräulichen Prärien. Aber solche Knabenmärchen verblassen vor der umfassenden Darstellung nordamerikanischer Archäologie durch C. W. Ceram. Historische Wirklichkeit ^ wird hier zum erregenden Drama.
'M Auf der Suche nach den sagenhaften
Sieben Goldenen Städten von Cibola erblickte 1539 spanische Mohr Estevanico im heutigen Arizona als erster die tausendjährigen Hochhäuser der Pueblo-Indianer. Er und seine Gefährten büßten ihre Neugier mit dem Leben. Noch immer erfüllt der Schauer tragischen Geschicks jene 500 in einsamer Felslandschaft New Mexicos aufragenden Steintürme. Szenen des Grauens boten sich dem Rancher Joe Areano, als er sich 1933 in dieses unbekarmte... Tovább

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Dieses Buch ist eine aufregende Reise in die geheimnisvolle Vergangenheit eines angeblich geschichts-losen Erdteils. Aber gab es denn auf dem Boden Nordamerikas wirklich so etwas wie Geschichte, bevor Kolumbus kam? In unserer Vorstellung bevölkern noch immer die Phantasiegestalten der Winnetous und Lederstrümpfe die jungfräulichen Prärien. Aber solche Knabenmärchen verblassen vor der umfassenden Darstellung nordamerikanischer Archäologie durch C. W. Ceram. Historische Wirklichkeit ^ wird hier zum erregenden Drama.
'M Auf der Suche nach den sagenhaften
Sieben Goldenen Städten von Cibola erblickte 1539 spanische Mohr Estevanico im heutigen Arizona als erster die tausendjährigen Hochhäuser der Pueblo-Indianer. Er und seine Gefährten büßten ihre Neugier mit dem Leben. Noch immer erfüllt der Schauer tragischen Geschicks jene 500 in einsamer Felslandschaft New Mexicos aufragenden Steintürme. Szenen des Grauens boten sich dem Rancher Joe Areano, als er sich 1933 in dieses unbekarmte Tal des Todes verirrte. Erstarrt in der Kampfgebärde, vom glühenden Wüstenwind mumifiziert, den Pfeil noch in der Brust, lagen in diesen Wohnburgen die Opfer eines erbarmungslosen Massakers, das vor langen Jahrhunderten ein prähistorisches Volk auslöschte.
Von solchen rätselvollen Funden führt uns der Autor immer weiter zurück in die Vorgeschichte Nord-
amerikas hin zu seinen Ureinwohnern, denen man nicht nur Boden und Existenz wegnahm, sondern die man ausrottete und deren Kultstätten zerstört wurden um reinen Profitdenkens willen; er führt uns hin zu jenem Indianermädchen, das vor über 17000 Jahren starb und dessen Schädel die kalifornische Erde erst in unseren Tagen freigab. Und am Ende treffen wir auf die Anfänge der Geschichte Amerikas: die frühesten Spuren der eiszeitlichen Mammutjäger. Wer also war der erste Amerikaner? Wann kam er in die neue Welt? Gab es Verbindungen zum Ursprungsland? Wanderten die UrIndianer gewissermaßen über eine »Zugbrücke« nach Amerika ein, die nur kurze Zeit passierbar war? Fragen über Fragen ranken sich um das Rätsel des vor-kolumbischen Indianers. Wie Cerams früher erschienenes Buch »Götter, Gräber und Gelehrte« ein Roman der Archäologie war und noch heute bei Millionen Menschen in aller Welt unvergessen ist, so hinterläßt auch dieses Buch mit seiner Fülle von Zeugnissen aus urgewaltiger Landschaft und Geschichte einen unauslöschlichen Eindruck. Es füllt tote Steine mit Leben, es verwandelt trockene Historie in menschliche Schicksale und legt, ohne etwas zu »erfinden«, Stories bloß, die vor Jahrtausenden gespielt haben. So spannend erzählen und wissenschaftlich exakt berichten, das kann eben am besten nur Ceram. Vissza

C. W. Ceram

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