Fülszöveg
« Er stellt sich eine andere Welt vor, in der er selbst jung und gesund und sein Atem angenehm
ist und er einer nach Rosen duftenden Frau mit reiner Haut schönem Gebiss, einem makellosen Körper den Himmel auf Erden bereitet. Ein katastrophales Glücksverlangen überfällt ihn. Er hofft auf ein Wunder, aber das tut er ja die ganze Zeit schon.»
Die Geschichte vom Frauenmörder Fritz Honka und von seinen Opfern. Heinz Strunk hat sie erzählt.
«Dieses Buch ist eine Zumutung, eine große und zugleich humane Zumutung. Jedenfalls dann, wenn zu bedeutender Literatur gehört,
den Blick von nichts abzuwenden.» Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung
«Ein faszinierend unheimlicher Roman, der Facetten aufzeigt, die die Gegenwart hinter sich gelassen hat, die aber weiterhin in ihr gören.» Dirk Knipphols, die togeszeitung
«<Der goldene Handschuh> ist Strunks erster Roman ohne autobiographischen Bezug. Er ist sein Meisterwerk geworden.» Tim Sohr, Stern ?
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Honka. Fritz Honka - für in den...
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Fülszöveg
« Er stellt sich eine andere Welt vor, in der er selbst jung und gesund und sein Atem angenehm
ist und er einer nach Rosen duftenden Frau mit reiner Haut schönem Gebiss, einem makellosen Körper den Himmel auf Erden bereitet. Ein katastrophales Glücksverlangen überfällt ihn. Er hofft auf ein Wunder, aber das tut er ja die ganze Zeit schon.»
Die Geschichte vom Frauenmörder Fritz Honka und von seinen Opfern. Heinz Strunk hat sie erzählt.
«Dieses Buch ist eine Zumutung, eine große und zugleich humane Zumutung. Jedenfalls dann, wenn zu bedeutender Literatur gehört,
den Blick von nichts abzuwenden.» Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung
«Ein faszinierend unheimlicher Roman, der Facetten aufzeigt, die die Gegenwart hinter sich gelassen hat, die aber weiterhin in ihr gören.» Dirk Knipphols, die togeszeitung
«<Der goldene Handschuh> ist Strunks erster Roman ohne autobiographischen Bezug. Er ist sein Meisterwerk geworden.» Tim Sohr, Stern ?
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Honka. Fritz Honka - für in den siebziger Jahren aufgewachsene Deutsche der schwarze Mann ihrer Kindheit ein Frauenmörder aus der untersten Unterschicht, der in einenn spektakulären Prozess finstere Berühmtheit erlangte. Honka, geistig und körperlich gezeichnet durch eine grausame Jugend voller Missbrauch und Gewalt, nahm seine Opfer aus der Hamburger Absturzkneipe «Zum goldenen Handschuh» mit. Strunks Koman taucht tief ein in die infernalische Nachtwelt von Kiez, Kneipe, Abbruchquartier, deren Bewohnern das mitleidlose Leben alles Menschliche zu rauben droht. Mit erzählerischer Besessenheit, historischer Präzision und ungeheurem Mitgefühl rekonstruiert er eine Verbrechensserie, in der nicht nur der Täter gerichtsnotorisch war, sondern auch alle seine unglücklichen Opfer. Parallel begibt sich der Roman in die oberen Etagen der Gesellschaft, zu einer hanseatischen Reederdynastie mit Sitz in den Elbvororten, wo das Geld wohnt, die Menschlichkeit aber auch nicht unbedingt. Am Ende treffen sich Arm und Reich in der Vierundzwanzig-stundenkaschemme am Hamburger Berg, zwischen Alkohol, Sex, Elend und Verbrechen: Menschen allesamt, bis zur letzten Stunde geschlagen mit dem Wunsch nach Glück.
Vissza