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DER SEGELSCHIFFE GROSSE ZEIT
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Fünf Jahrhunderte lang befuhren Segelschiffe die Weltmeere und erschlossen den Erdball. „Das Segelschiff" - so sagt es Fregattenkapitän Rouch - „war eines der wirksamsten Instrumente der Zivilisation, das die Menschheit jemals zu ihrer Verfügung hatte." Christoph Kolumbus überquerte den Atlantik in einer Nußschale; seine Santa Maria mit ihren 52 Mann an Bord war wohl nur 56 Fuß lang und 16 Fuß breit. Die Reise dauerte 70 Tage, bis schließlich am 12. Oktober 1492 Rodrigo de Triana „Land!" rief, „Land ahoi!"
Damit verdiente er sich die 10 000 Maravedí, die demjenigen versprodien waren, der als erster diesen langerwarteten Ruf ausstoßen würde.
Im 19. Jahrhundert nahm das Dampfschiff den Kampf mit dem Segler auf - und es siegte. Aber erst vor wenigen Jahrzehnten ging die Zeit der großen Segelschiffe wirklich zu Ende. Einer der letzten großen Segelfrachter war die Preussen, die nodi 1910 runde 8000 Tonnen Fraciit um die...
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DER SEGELSCHIFFE GROSSE ZEIT
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Fünf Jahrhunderte lang befuhren Segelschiffe die Weltmeere und erschlossen den Erdball. „Das Segelschiff" - so sagt es Fregattenkapitän Rouch - „war eines der wirksamsten Instrumente der Zivilisation, das die Menschheit jemals zu ihrer Verfügung hatte." Christoph Kolumbus überquerte den Atlantik in einer Nußschale; seine Santa Maria mit ihren 52 Mann an Bord war wohl nur 56 Fuß lang und 16 Fuß breit. Die Reise dauerte 70 Tage, bis schließlich am 12. Oktober 1492 Rodrigo de Triana „Land!" rief, „Land ahoi!"
Damit verdiente er sich die 10 000 Maravedí, die demjenigen versprodien waren, der als erster diesen langerwarteten Ruf ausstoßen würde.
Im 19. Jahrhundert nahm das Dampfschiff den Kampf mit dem Segler auf - und es siegte. Aber erst vor wenigen Jahrzehnten ging die Zeit der großen Segelschiffe wirklich zu Ende. Einer der letzten großen Segelfrachter war die Preussen, die nodi 1910 runde 8000 Tonnen Fraciit um die halbe Erde transportierte.
Vom Schiff des Christoph Kolumbus bis zur Preussen führt dieses Buch, mit fesselnden, sachverständigen Texten und auserlesenen Illustrationen.
Hand in Hand mit den Fortsciiritten der Seefahrt ging ein Zuwadis an nautischen Kenntnissen, eine verfeinerte Technik im Bau von immer größeren, immer schnelleren Schiffen und ein erfolgreicher Kampf gegen die größten Feinde an Bord: Hunger, Durst und Krankheit. Auch davon wird hier anschaulich berichtet.
Es ist den Segelschiffen zu verdanken, ihren Kapitänen und Matrosen, wenn Geographen schon früh die Landkarten fremder Kontinente zeichnen konnten, wenn Kaufleute neue Handelswege erschlossen und die seefahrenden Nationen große Kolonialreiche aufbauten, denen sie ihre Politik und ihre Kultur aufprägten.
Das war die große Ära der Segelschiffe. Dieses Buch ruft die Entwicklung jener fünf Jahrhunderte ins Gedächtnis zurück. „Der Segelschiffe große Zeit" ist ein sorgfältig zu-
sammengestellter Dokumentarband, an dem ein Team internationaler Spezialisten mitgearbeitet hat:
Baron G. B. Rubin de Cervin ist Kurator des Museums für Schiffahrtsgeschichte in Venedig. Er schrieb die Kapitel Die Zeit der Entdeckungen, Die Gehurt der großen Flotten und die Monographie eines Segelschiffes aus den Tagen des Kolumbus: Die katalanische Nao.
Étienne Taillemite verwaltet das National-ardiiv der französischen Admiralität. Er verfaßte die Kapitel Königlicher Glanz und Die goldene Zeit,
B. W. Bathe ist Kurator der Schiff- und Lufl-fahrtsabteilung im Londoner Museum der Wissenschaflen. Von ihm stammt das Kapitel Zuletzt kamen die Klipper. Die Schiflsmonographien in diesem Buch wurden von Fachleuten geschrieben, die mit den dargestellten Schiffen besonders gut vertraut sind. So schrieb Anders Franzén, dessen Name mit der Entdedtung und Bergung der Vasa verknüpft ist, die Monographie dieses berühmten sdiwedischen Segelschiffs.
E. W. Petrejus, früher Kurator im Prins-Hendrik-Museum zu Rotterdam, beriditet über die niederländisdie Fleute.
Philip K. Lundeberg, Kurator am Smithso-nian-Institut in Washington, schrieb über die berühmte Constitution.
F. Le Biboul, Chefredakteur der Zeitschrift Neptunia, dem Blatt der Schiffahrtsmuseen in Paris, schildert die Belle Poule.
R. J. Collins, Mitglied des Museums der Wissensdiaften in London, verfaßte die Monographie über das historische Flaggschiff des Admirals Nelson, die Victory. R. H. Burgess, Kurator für das Ausstellungswesen im Seemannsmuseum von Newport News, ist der Autor der Monographie über den Tee-Klipper Challenge. Kapitän Helmut Grubbe, letzter Kommandant der Viermast-Bark Passat, steuerte die Geschidite und Beschreibung der Preussen sowie die Kapitel über Segelmanöver und die Liste der noch existierenden Segelschiffe bei. Jean Metrien, der Autor vieler Veröflent-lidiungen über die Segelschiffahrt und bestimmt einer der größten französischen Spezialisten auf diesem Gebiet, unterstützte den Herausgeber durch seinen Rat.
Verlag Delius, Klasing & Co Bielefeld
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