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Der Zauberberg

Szerző
Berlin
Kiadó: S. Fischer Verlag
Kiadás helye: Berlin
Kiadás éve:
Kötés típusa: Vászon
Oldalszám: 764 oldal
Sorozatcím:
Kötetszám:
Nyelv: Német  
Méret: 21 cm x 13 cm
ISBN:
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Vissza

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Mit dem 1924 vollendeten »Zauberberg« errang Thomas Mann eine neue Höhe seines dichterischen Schaffens. Den äußeren Rahmen der Handlung bildet ein Sanatorium für Lungenkranke im schweizerischen Davos. Von der Außenwelt isoliert, widmen sich die aus gutsituierten Kreisen stammenden Patienten ganz ihrem individuellen Problem, bestehend aus Krankheit und Siechtum. Leben bedeutet hier vor allem Warten und Ausharren, den ewigen Gleichklang der Tage, Wochen und Monate über sich ergehen zu lassen: ein Dasein voll erzwungener Muße, eine Atmosphäre der Verweichlichung und des makabren Luxus vor dem Hintergrund des Todes. Eine gewisse Ausnahme macht der junge Hans Castorp, ein Hamburger Patriziersohn. Per Zufall an diesen Ort verschlagen (er wollte für drei Wochen seinen Vetter Joachim Ziemßen besuchen - da macht ihn ein leichtes, aber hartnäckiges Fieber zum Schicksalsgefährten), versteht er es, dem erschlaffenden »Leben im Liegestuhl« eigene Reize abzugewinnen. Mehr noch: Der Aufenthalt... Tovább

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Mit dem 1924 vollendeten »Zauberberg« errang Thomas Mann eine neue Höhe seines dichterischen Schaffens. Den äußeren Rahmen der Handlung bildet ein Sanatorium für Lungenkranke im schweizerischen Davos. Von der Außenwelt isoliert, widmen sich die aus gutsituierten Kreisen stammenden Patienten ganz ihrem individuellen Problem, bestehend aus Krankheit und Siechtum. Leben bedeutet hier vor allem Warten und Ausharren, den ewigen Gleichklang der Tage, Wochen und Monate über sich ergehen zu lassen: ein Dasein voll erzwungener Muße, eine Atmosphäre der Verweichlichung und des makabren Luxus vor dem Hintergrund des Todes. Eine gewisse Ausnahme macht der junge Hans Castorp, ein Hamburger Patriziersohn. Per Zufall an diesen Ort verschlagen (er wollte für drei Wochen seinen Vetter Joachim Ziemßen besuchen - da macht ihn ein leichtes, aber hartnäckiges Fieber zum Schicksalsgefährten), versteht er es, dem erschlaffenden »Leben im Liegestuhl« eigene Reize abzugewinnen. Mehr noch: Der Aufenthalt im Sanatorium beschert ihm ein einmaliges Bildungserlebnis, und zwar in Gesellschaft der beiden Kontrahenten Naphta und Settembrini, von deren philosophischen Streitgesprächen er en passant profitiert. Der Italiener Settembrini, von Beruf Schriftsteller, verkörpert die Traditionen des liberalen, aufgeklärten Bürgertums, dessen etwas verstaubte
Ideale von Naphta, dem dialektisch geschulten Jesuiten, erbarmungslos analysiert werden. In diesen Dialogen offenbart sich der tiefere Wahrheitsgehalt des Romans: Sie kennzeichnen Naphta und Settem-brini als geistige Exponenten weltanschaulicher Prinzipien, die sich gegenseitig ausschließen, deren Herr-schaftsanspruch zwangsläufig Unheil heraufbeschwört. Die weltentrückte Sonderexistenz, in der sich Hans Castorp auf dem »Zauberberg« sieben Jahre lang heimisch fühlt, findet denn auch mit dem Kriegsausbruch 1914 ihr jähes Ende; die nun heraufziehende Katastrophe zerstört unwiderruflich alle bürgerlichen Illusionen von Wohlstand, Sicherheit und menschlichem Fortschritt.
Der Leser ist beeindruckt von einer ungewöhnlichen Fabel, deren gesellschaftliche Relevanz und historische Wahrheit erst rückblickend - aus den Erfahrungen zweier Weltkriege -voll verständlich wird: als ironischer Nachruf auf eine längst versunkene Idylle, als Parodie auf die letzte Manifestation bürgerlicher Selbstzufriedenheit in den Jahren vor 1914. Daraus vor allem erklärt sich die geistige Ausstrahlung eines Romanwerks, das sozusagen in der reinen Luft des Hochgebirges die latenten Widersprüche der Außenwelt spiegelt - an deren Horizont bereits das Wetterleuchten einer neuen, gewalttätigen Epoche grollt. Vissza

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Vissza

Thomas Mann

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