Fülszöveg
Nach fünfzig Jahren eine literarische Wiederentdeckung ersten Ranges: Das Meisterwerk des ungarischen Erzählers Sándor Márai, in dessen Mittelpunkt eine tragische Dreiecksbeziehung und die Fragen nach Freundschaft und Treue, nach Stolz und Noblesse stehen.
»Ein Buch, das den Geist und die Grandezza des österreichisch-ungarischen Reiches atmet.« Pietro Citati, La Repubblica
Ein ungarisches Jagdschloß am Fuß der Karpaten - einst prachtvoller Ort für festliche Soireen, wo die mit Kerzen erleuchteten Säle von Chopinscher Klaviermusik erfüllt waren. Doch nun steht es mit seinen zerschlissenen Seidentapeten und blinden Spiegeln für den Verfall einer Epoche.
Sein ganzes Leben hat Henrik, der Sohn des GardeofFiziers, hier verbracht, und nun ist der Augenblick gekommen, auf den er seit 41 Jahren gewartet hat: Konrad kündigt sich an, sein engster Freund aus Jugendtagen, der damals, nach jenem denkwürdigen Jagdausflug, überstürzt ans andere Ende der Welt abgereist war und nie wieder von...
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Fülszöveg
Nach fünfzig Jahren eine literarische Wiederentdeckung ersten Ranges: Das Meisterwerk des ungarischen Erzählers Sándor Márai, in dessen Mittelpunkt eine tragische Dreiecksbeziehung und die Fragen nach Freundschaft und Treue, nach Stolz und Noblesse stehen.
»Ein Buch, das den Geist und die Grandezza des österreichisch-ungarischen Reiches atmet.« Pietro Citati, La Repubblica
Ein ungarisches Jagdschloß am Fuß der Karpaten - einst prachtvoller Ort für festliche Soireen, wo die mit Kerzen erleuchteten Säle von Chopinscher Klaviermusik erfüllt waren. Doch nun steht es mit seinen zerschlissenen Seidentapeten und blinden Spiegeln für den Verfall einer Epoche.
Sein ganzes Leben hat Henrik, der Sohn des GardeofFiziers, hier verbracht, und nun ist der Augenblick gekommen, auf den er seit 41 Jahren gewartet hat: Konrad kündigt sich an, sein engster Freund aus Jugendtagen, der damals, nach jenem denkwürdigen Jagdausflug, überstürzt ans andere Ende der Welt abgereist war und nie wieder von sich hat hören lassen. Endlich kann also das Geheimnis gelüftet, können die Fragen beantwortet werden, die Henrik seit Jahrzehnten auf dem Herzen brennen. Welche Rolle hat Krisztina, Henriks schöne junge Frau, für sie beide gespielt?
Einen einzigen Abend, eine einzige Nacht dauert das Treffen der beiden alten Männer. Mit peinigender Offenheit und den Zeitdruck ihres sich neigenden Lebens verspürend, gehen sie den Fragen nach Leidenschaft und Treue, nach Wahrheit und Lüge auf den Grund. Ähnlich wie Schnitzler oder Joseph Roth vermag es der große ungarische Erzähler Márai, die Melancholie, die mit dem Zerfall des k.u.k-Reiches einherging, heraufzubeschwören.
Vissza