Fülszöveg
„Es ist wiriilich etwas Einzigartiges, daß ein kleines englisches Dienstmädchen, einer unabweis-lichen inneren Stimme gehorchend, sich eines Tags mutterseelenallein nadi China aufmacht, um daselbst Missionarin zu werden. Gladys Aylward, die von der Londoner Missionsschule abgewiesen wurde, I weil sie ,zu unbegabt' sei, spart
i sich mühsam das Reisegeld zu-
S sammen und fährt, zu einer Zeit,
f da Rußland und China miteinan-
^ der Krieg führen, mit der Trans-
' sibirischen Bahn nach dem Fernen
I Osten. So gelangt sie schließlich
I wie durch ein Wunder über Wla-
I diwostok und Japan in einen ab-
i gelegenen Bergort in der Provinz
! Schansi, wo ihr die alte Missio-
I narin Johanna Lawson eine Ge-
hilfinnenstelle anbietet. Gladys ^ macht dabei an der Seite der älte-
I ren Gefährtin eine harte Schule
I durch, in der sie das fremdartige
I chinesische Volk mit seinen selt-
I Samen Sitten gründlich kennen-
I lernt. Mehr und mehr aber ver-
! steht und liebt sie diese...
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Fülszöveg
„Es ist wiriilich etwas Einzigartiges, daß ein kleines englisches Dienstmädchen, einer unabweis-lichen inneren Stimme gehorchend, sich eines Tags mutterseelenallein nadi China aufmacht, um daselbst Missionarin zu werden. Gladys Aylward, die von der Londoner Missionsschule abgewiesen wurde, I weil sie ,zu unbegabt' sei, spart
i sich mühsam das Reisegeld zu-
S sammen und fährt, zu einer Zeit,
f da Rußland und China miteinan-
^ der Krieg führen, mit der Trans-
' sibirischen Bahn nach dem Fernen
I Osten. So gelangt sie schließlich
I wie durch ein Wunder über Wla-
I diwostok und Japan in einen ab-
i gelegenen Bergort in der Provinz
! Schansi, wo ihr die alte Missio-
I narin Johanna Lawson eine Ge-
hilfinnenstelle anbietet. Gladys ^ macht dabei an der Seite der älte-
I ren Gefährtin eine harte Schule
I durch, in der sie das fremdartige
I chinesische Volk mit seinen selt-
I Samen Sitten gründlich kennen-
I lernt. Mehr und mehr aber ver-
! steht und liebt sie diese armen,
I demütig-stolzen Menschen und
wird sdiiießlich aus dem mißtrauisch beobachteten und gefürch-teten .fremden Teufei' zu ,Ai-weh-deh', der ,Schale der Tugend'. Sie nimmt verwahrloste Kinder E bei sich auf, beschwichtigt furcht-
W los die gefährlichen Meuterer im
Gefängnis und wird nach dem Einfall der Japaner in den blutigen Schrecken des Krieges zur großen Helferin und Trösterin der Verwundeten und Sterbenden. Als Gladys, auf deren Kopf die Japaner einen Preis ausgesetzt haben, schließlich vor dem Feind flüchten muß, führt sie zugleidi hundert gefährdete Kinder ganz allein über die Berge und den Gelben Fluß in die Sicherheit eines Flüchtlingsheims. Dann aber bricht sie, durch Verwundungen und Strapazen furchtbar geschwächt, zusammen und findet erst nach langem Ringen zwischen Leben und Tod allmählich Genesung."
Tagesanzeiger, Zürich
l
„Wenn das Leben einer Missio-narin zum Gegenstand eines Romans gemacht wird, der gleichzeitig in zehn Ländern erscheint und verfilmt wird, so sagt dies genug über die Größe und den Wert des dargestellten Gegenstandes. Es ist die Geschichte einer Frau, die in ihrer Einfachheit Gott ernst genommen hat. In farbigen Bildern erleben wir die Tätigkeit dieser christlichen Heldin im gärenden Chaos Chinas."
Bayrisches Sonntagsblatt, München
„Dem Erzähler geht es hier um die Schilderung eines Lebens, das sich aus der Quelle eines tiefen christlichen Glaubens seine staunenerregende, nie versagende Kraft holt. Es ist der schlichte und völlig unreflektierehde Glaube eines Menschen, der sich stets in der Hut seines Gottes geborgen weiß und in dieser Gewißheit audi in allen gefährlichen Situationen die krea-türlidie Angst überwindet. Ganz einfach und wohltuend phrasenlos wird das alles erzählt — ein Bericht, der sich in seiner Sprache in vorbildlicher Weise der Schlichtheit jenes Glaubens anpaßt, von dem er kündet."
Nachrichten der Ev. luth. Kirche in Bayern, München
„Die Wirklichkeit des Lebens .dichtet' sich oft viel Unwahrscheinlicheres zusammen, als Schriftsteller es sich ausdenken können. Darum hat Alan Burgess das Wunder dieses Lebens einer englischen Missionarin in China ohne jede eigene Zutat nacherzählt, nachdem er von dessen Seltsamkeiten und Abenteuerlichkeiten erfahren hatte. Es ist eines der aufregendsten Tatsachenbücher unserer Zeit geworden."
Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg
„Man darf dieses Buch eines der erstaunlichsten und ergreifendsten nennen, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden."
Berliner Morgenpost
^ ^ LIN YUTANG
(Zhincscnsiaii
Roman
Dieses Buch, in welchem das Leben der chinesischen Familie Fong in der amerikanischen Großstadt New York erzählt wird, hat den bestrickenden Reiz einer echten Volkserzählung. Das einfache Leben der Familie, die fremde Umwelt — alles ist mit den Augen des Knaben Tom gesehen, des jüngsten Sohnes; dadurch gewinnt der Roman eine erquickende Unmittelbarkeit und Frische. Der Gegensatz zwischen der uralten fernöstlichen Seelenkultur und der hypermodernen amerikanischen Lebensführung kommt manchmal sehr dramatisch zur Geltung, und es ist wunderbar, zu sehen, wie die Familientreue und die volkliche Tradition sich in dem ungewohnten Daseinsbereich behaupten.
Der Autor des Romans, 1895 in Tschangtschau geboren, Hochschullehrer und Diplomat, lebt seit 1936 in den Vereinigten Staaten. Sicherlich ist vieles von seinem eigenen Erleben in das Buch eingeflossen.
Vissza