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Die Tante Jolesch

Oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten

Szerző
München
Kiadó: Langen Müller
Kiadás helye: München
Kiadás éve:
Kötés típusa: Vászon
Oldalszám: 334 oldal
Sorozatcím: Gesammelte Werke
Kötetszám: 8
Nyelv: Német  
Méret: 21 cm x 13 cm
ISBN: 3-7844-1559-8
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Vissza

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Ein Budi der Wehmut und des Lächelns
Die faszinierende Beschwörung des alten Österreich
Brillante und ergreifende Profile von Käuzen und Originalen
»Die Tante Jolesch persönlich«
»Von Onkeln, Neffen und Rabbinern«
»Die Präger Hierarchie«
»Kaffeehaus ist überall«
»Räuber, Mörder, Kindsverderber gehen nur zu Dr. Sperber«
»Sacher und Wider-Sacher«
»Requiem für einen Oberkellner«

Ein Buch der Wehmut — aber einer Wehmut, die lädieb kann. Ein Erinnerungsbuch — aber keine Autobiographie (obwohl allerlei Autobiographisches mit einfließt). Gestützt auf eigenes Erleben und, wo es nottut, auf die Erzählungen älterer Freunde, beschwört Friedrich Torberg die Atmosphäre des versunkenen Österreich herauf, den einstmals habsburgischen Kulturkreis mit seinem jüdischen Bürgertum und seiner Boheme. All diese untergegangenen Facetten des Abendlandes hatten einen Lebensstil geschaffen, mit dem es nach Torbergs wohlfundierter und reichlich belegter Meinung nicht 1918, sondern erst 1938 zu... Tovább

Fülszöveg


Ein Budi der Wehmut und des Lächelns
Die faszinierende Beschwörung des alten Österreich
Brillante und ergreifende Profile von Käuzen und Originalen
»Die Tante Jolesch persönlich«
»Von Onkeln, Neffen und Rabbinern«
»Die Präger Hierarchie«
»Kaffeehaus ist überall«
»Räuber, Mörder, Kindsverderber gehen nur zu Dr. Sperber«
»Sacher und Wider-Sacher«
»Requiem für einen Oberkellner«

Ein Buch der Wehmut — aber einer Wehmut, die lädieb kann. Ein Erinnerungsbuch — aber keine Autobiographie (obwohl allerlei Autobiographisches mit einfließt). Gestützt auf eigenes Erleben und, wo es nottut, auf die Erzählungen älterer Freunde, beschwört Friedrich Torberg die Atmosphäre des versunkenen Österreich herauf, den einstmals habsburgischen Kulturkreis mit seinem jüdischen Bürgertum und seiner Boheme. All diese untergegangenen Facetten des Abendlandes hatten einen Lebensstil geschaffen, mit dem es nach Torbergs wohlfundierter und reichlich belegter Meinung nicht 1918, sondern erst 1938 zu Ende gegangen ist tmd dessen letzte Zuk-kungen noch bis in die Emigration hinein spürbar waren. Torberg, gebürtiger Wiener und gelernter Österreidier, während seiner Prager Studienzeit von Max Brod entdeckt und als Jüngster in den legendären »Prager Dichterkreis« aufgenommen, hat sich als engagierter Romancier (»Der Schüler Gerber«, »Hier bin ich, mein Vater«, »Süßkind von Trimberg«) einen ebenso anerkannten Namen gemacht wie als streitbarer Publizist (»PPP — Pamphlete, Parodien, Post Scripta«) und als sdiarfsichtiger Theaterkritiker (»Das fünfte Rad am Thespis-
karren«). Hier, ohne alle Polemik, aber mit allem Witz, der seine Polemiken auszeichnet, schildert er die Käuze und Originale, die seinen Lebensweg gekreuzt haben, und weiß in manchmal urkomischen, manchmal ergreifenden Episoden die Kulissen und die gesellschaftlichen Hintergründe ihrer Existenz auszuleuchten: die von Literaten und Journalisten bevölkerten Kaffeehäuser, die Redaktionen und Theater, die Sommerfrischen und FamÜientisdie. Da gibt es Geschiditen von Köchia-nen und Kartenspielern, da gibt es die tiefen Lebensweisheiten der Tante Jolesch und die zündenden Bonmots des Wiener Rechtsanwalts Hugo Sperber, den rechthaberischen Onkel Hahn und den gedankenflüchtigen Religionslehrer Grün, das »Requiem für einen Oberkellner« und die Anekdoten um seine berühmten Stammgäste: Egon Erwin Kisch und Anton Kuh, Karl Tschuppik und Egon Friedeil, Alfred Polgar und Franz Molnár vmd viele, viele andere. Mit sicherer Hand und meisterlicher Pointierungskunst entwirft Torberg das Portrait einer liebenswerten, lang entschwimdenen Welt imd läßt zugleich einen Abschnitt Kulturgeschichte in neuem Licht und letztem Glanz erstehen. Vissza

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Friedrich Torberg

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