Fülszöveg
Geschrieben von dem Schöpfer meisterlicher Filmwerke, liegt der faszinierende Reiz dieses Buches gerade darin, daß der Autor in keinem Moment sein eigentliches Metier verleugnet. Das, was ursprünglich als Filmskript begonnen wurde, stand am Ende als ein abgerundetes literarisches Werk da, eindrucksvoll in seiner Einfachheit, packend in seinem Aufbau, unvergeßlich durch die Präsenz seiner Figuren.
Das Buch erzählt die Geschichte Stavros, eines jungen Mannes, der zu der unterdrückten Minderheit der Griechen in der Türkei gehört und der sich aufmacht in das Gelobte Land der Freiheit, Amerika. Sein Weg ist abenteuerlich, grausam, unbeirrbar, doch er klammert sich an seine leuchtende Hoffnung, sein ersehntes Ziel zu erreichen. Ohne Pathos, ohne Anklage geschrieben, wird das Leben Stavros zum Gleichnis für die ewige Sehnsucht aller Unterdrückten nach einem Gelobten Land der Freiheit und der Menschenwürde.
«Das ist etwas viel Lebendigeres, als es ,literarische' Bücher meistens sind....
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Fülszöveg
Geschrieben von dem Schöpfer meisterlicher Filmwerke, liegt der faszinierende Reiz dieses Buches gerade darin, daß der Autor in keinem Moment sein eigentliches Metier verleugnet. Das, was ursprünglich als Filmskript begonnen wurde, stand am Ende als ein abgerundetes literarisches Werk da, eindrucksvoll in seiner Einfachheit, packend in seinem Aufbau, unvergeßlich durch die Präsenz seiner Figuren.
Das Buch erzählt die Geschichte Stavros, eines jungen Mannes, der zu der unterdrückten Minderheit der Griechen in der Türkei gehört und der sich aufmacht in das Gelobte Land der Freiheit, Amerika. Sein Weg ist abenteuerlich, grausam, unbeirrbar, doch er klammert sich an seine leuchtende Hoffnung, sein ersehntes Ziel zu erreichen. Ohne Pathos, ohne Anklage geschrieben, wird das Leben Stavros zum Gleichnis für die ewige Sehnsucht aller Unterdrückten nach einem Gelobten Land der Freiheit und der Menschenwürde.
«Das ist etwas viel Lebendigeres, als es ,literarische' Bücher meistens sind. Nenne man's, wie man will: Theater, Szenario, Story, Roman, das alles wird ihm nicht gerecht. Die Geschichte geht einem nach, als sei sie wirklich geschehen.»
New York Times
John Braine
Ein Mann der Gesellschaft
320 Seiten / Leinen
«Die oberen Zehntausend» verkörpern den Mythos von Reichtum, Wohlleben und Glück. Ihre Welt scheint bevölkert von Playboys mit schnellen Wagen, von schönen, skandalumwitterten Frauen und Managern, die mit Millionen spielen. Doch der Schein trügt. Joe Lampton, der in Sehnsucht nach diesem Leben die Tochter eines reichen Mannes heiratet, spürt es nur zu bald. Seine geistig-seelische Unruhe läßt ihn die Leere eines Daseins, in dem das Geld Konventions- und Moralmaßstab ist, erkennen. Er rebelliert, bricht aus in die Welt seiner Vergangenheit und muß einsehen, daß er auch hier nicht mehr zu Hause ist. Als ihn in Ratlosigkeit und Verzweiflung der Hilferuf seines zehnjährigen Sohnes erreicht, begreift Lampton, daß nicht das Milieu, sondern die menschlichen Aufgaben und ihre Bewältigung den Wert der Persönlichkeit bestimmen.
Dieses Werk ist die in sich geschlossene Fortsetzung von «Der Weg nach oben», dem Buch, über das die Presse schreibt: «Die Feinheit und Sicherheit, mit denen uns der Autor komplexe Sachverhalte darzustellen vermag, offenbaren eine nicht alltägliche Menschenkenntnis und ein nicht alltägliches erzählerisches Talent.»
Süddeutsche Zeitung
George Langelaan
Die Fliege
und andere Erzählungen
aus der
phantastischen Wirklichkeit
320 Seiten / Leinen
Das Unheimliche, die Angst, das Grauen haben seit den Meistererzählungen E. A. Poes viele Schriftsteller beschäftigt. Von der Gespenstergeschichte bis zur technischen Utopie reicht die Themenwahl, und Namen wie Bradbury, Bierce und Ellin stehen für viele. Die phantastische Erzählung ist eine Literaturgattung geworden. Nur wenigen ist es gelungen, neue Themenbereiche mit literarischer Qualität so miteinander zu verbinden wie George Langelaan. Die Titelgeschichte dieses Bandes gilt mit Recht als die schauervollste Erzählung des 20. Jahrhunderts, und Alain Bosquet stellt fest, daß sie das Genre um eine ganze Dimension bereichere. Die Unheimlich-keit eines Fortschritts, der mit Raum, Zeit und Materie manipuliert, macht auch den Menschen zum unbekannten Wesen, dessen Geist und Erlebnisfähigkeit völlig neue Sensationen des Schreckens zu gewärtigen hat. Langelaan stößt mit wendigem Phantasieskalpell Löcher in die Wirklichkeit. Wer durch sie hindurchschaut, genießt den Kitzel der Gänsehaut, die gewissermaßen sogar seinen Geist überzieht. Poe hätte diesen Autor bewundert, der heutige Leser wird es mit Sicherheit tun.
Vissza