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Entscheidung für die SPD

Briefe und Aufzeichnungen linker Sozialisten 1944-1948

Szerkesztő
München
Kiadó: R. Oldenbourg Verlag
Kiadás helye: München
Kiadás éve:
Kötés típusa: Ragasztott papírkötés
Oldalszám: 117 oldal
Sorozatcím: Biographische Quellen zur deutschen Geschichte nach 1945
Kötetszám: 2
Nyelv: Német  
Méret: 22 cm x 14 cm
ISBN: 3-486-52381-3
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Zu Beginn der 40er Jahre setzte unter deutschen Linkssozialisten, die sich vor 1933, aus der KPD ausgeschlossen oder aus der SPD ausgetreten, in der Splitterpartei Sozialistische Arbeiterpartei zusammengefunden hatten, in der Emigration die Diskussion darüber ein, in welcher Organisation sie im nachfaschistischen Deutschland ihre politische Arbeit wiederaufnehmen würden. Zu denen, die diese Diskussion in der Stockholmer Emigration vorantrieben, gehörten Willy Brandt, der heutige SPD-Vorsitzende, und die Gewerkschaftspublizisten August und Irmgard Enderle. Da die erneute Gründung einer dritten Partei für sie ebensowenig in Frage kam wie ein Eintritt in die KPD, entschieden sie sich für die SPD. Mit dieser Entscheidung stimmten sie mit jenen Freunden überein, die - wie Otto Brenner, der spätere IG Metall-Vorsitzende, - in Deutschland im Widerstand gearbeitet hatten. Auch die New Yorker Gruppe, die die größten Vorbehalte gegenüber der SPD hatte, entschied sich schließlich nicht... Tovább

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Zu Beginn der 40er Jahre setzte unter deutschen Linkssozialisten, die sich vor 1933, aus der KPD ausgeschlossen oder aus der SPD ausgetreten, in der Splitterpartei Sozialistische Arbeiterpartei zusammengefunden hatten, in der Emigration die Diskussion darüber ein, in welcher Organisation sie im nachfaschistischen Deutschland ihre politische Arbeit wiederaufnehmen würden. Zu denen, die diese Diskussion in der Stockholmer Emigration vorantrieben, gehörten Willy Brandt, der heutige SPD-Vorsitzende, und die Gewerkschaftspublizisten August und Irmgard Enderle. Da die erneute Gründung einer dritten Partei für sie ebensowenig in Frage kam wie ein Eintritt in die KPD, entschieden sie sich für die SPD. Mit dieser Entscheidung stimmten sie mit jenen Freunden überein, die - wie Otto Brenner, der spätere IG Metall-Vorsitzende, - in Deutschland im Widerstand gearbeitet hatten. Auch die New Yorker Gruppe, die die größten Vorbehalte gegenüber der SPD hatte, entschied sich schließlich nicht anders. Über diesen Diskussionsprozeß, über die aus ihm folgenden Entscheidungen und Auseinandersetzungen mit politischen Freunden, die den Weg in die KPD bzw. SED gingen, informieren die in diesem Buch erstmals veröffentlichten Dokumente. Eine Einleitung der Herausgeberin stellt sie in den allgemeinen historischen Rahmen der Geschichte des demokratischen Sozialismus seit 1917. Vissza

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