Fülszöveg
Die gesamte Welt der Tiere umfaßt diese neuartige zwölfbändige Tierenzyklopädie. Die Texte sind von namhaften Zoologen aus aller Welt für jeden verständlich verfaßt, SondCT-ortikel und systematische Übersichten machen diese Reihe auch für den Fachmann zum wertvollen Nachschlagewerk. Etwa 200 Farbfotos, zahlreiche Verbreitungskarten und künstlerische Zeichnungen lassen dos Werk zu einem einmaligen Eriebnis werden.
Inhalt des neunten Dondes:
• Rundmäuler: Neunaugen
• Knochenfische: Störe, Aale, Heringe, Karpfen, Dorsche
• Knorpelfische: Haie, Rochen, Olimären
Dos riesige Reich der Rsche umfaßt dieser Band. Es sind die Wirbeltiere, die immer schon im Wasser lebten und sich dort zu ungeheurer Vielfalt entwickelt hoben. Ganz urtümliche Lebewesen wie die Neunaugen, Flösselhechte und Lungenfische gehören dazu, ebenso der Quostenflosser, von dessen Verwandtschaft olle landbewohnenden Wirbeltiere und letzten Endes auch der Mensch abstammen.
Aber auch die großen, vollendeten Schwimmer...
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Fülszöveg
Die gesamte Welt der Tiere umfaßt diese neuartige zwölfbändige Tierenzyklopädie. Die Texte sind von namhaften Zoologen aus aller Welt für jeden verständlich verfaßt, SondCT-ortikel und systematische Übersichten machen diese Reihe auch für den Fachmann zum wertvollen Nachschlagewerk. Etwa 200 Farbfotos, zahlreiche Verbreitungskarten und künstlerische Zeichnungen lassen dos Werk zu einem einmaligen Eriebnis werden.
Inhalt des neunten Dondes:
• Rundmäuler: Neunaugen
• Knochenfische: Störe, Aale, Heringe, Karpfen, Dorsche
• Knorpelfische: Haie, Rochen, Olimären
Dos riesige Reich der Rsche umfaßt dieser Band. Es sind die Wirbeltiere, die immer schon im Wasser lebten und sich dort zu ungeheurer Vielfalt entwickelt hoben. Ganz urtümliche Lebewesen wie die Neunaugen, Flösselhechte und Lungenfische gehören dazu, ebenso der Quostenflosser, von dessen Verwandtschaft olle landbewohnenden Wirbeltiere und letzten Endes auch der Mensch abstammen.
Aber auch die großen, vollendeten Schwimmer des freien Meeres wie die Haie und Schwertfische werden vorgestellt, ohne die »kleinen Fische«, die jedem Angler oder Aquarianer vertraut sind, auszulassen.
»Eklig«, »glitschig«, »kalt« und »stinkend« sind nur einige Attribute, mit denen der Mensch die Fische charakterisiert. Dabei vergißt er nur allzu leicht, daß seine eigene Existenz auf diesem Planeten nicht unmaßgeblich vom Vorhandensein der Fische abhängt. Direkt durch die Tatsache, daß keine andere Tierklasse derartig intensiv wirtschoftlich genutzt, d. h. gefangen, getötet und zu Lebensmitteln verarbeitet wird wie die Bewohner der Meere, Flüsse und Seen. Indirekt, weil es heute unumstritten ist, daß das tierische Leben auf dem Land auf marine Lebensformen zurückzuführen ist, und damit letztlich auch der Mensch seine Ursprünge dort zu suchen hot.
Dabei müssen wir leider feststellen, daß wir zwor seit Jahrtausenden Fische in großer Zohl fangen, daß ganze Völker in ihrer Ernöhrung vom Fisch abhängen, daß wir aber oft nicht mehr über Fische wissen, als wo und wie man sie besonders wirtschaftlich fängt. Dabei haben wir es bitter nötig, uns ernsthoft um die Kenntnis der Biologie und des Verhaltens der Fische zu bemühen. Denn nur mit dem Wissen um die Bedürfnisse und Eigenorten der mannigfaltigen Fischfauna wird es uns gelingen, diesen Tieren ihren hochsensiblen Lebensraum zu erhalten, der heute mehr denn je als Müllhalde der Menschen herhalten muß. Fische sind nicht stumm, ober sie können nicht laut schreien. Sie hoben kein kuschellges Fell und entsprechen somit nicht unserem Kindchenschema. Sie sterben einfach und meist völlig unbemerkt.
Dieses Buch eröffnet die Chance, die Mannigfaltigkeit der Fischarten und -formen nöher kennenzulernen, teilzuhaben an dem Abenteuer einer dynomischen Wissenschaft. Wos gestern ehernes Gesetz war, ist heute umstritten und morgen völlig veraltete Meinung. So wird auch manche »Tatsache« dieses Buches schon bald nur noch Naturgeschichte sein. Aber gerade diese Dynamik im Wissen um die Fische kann und muß unser Interesse fesseln, damit wir ouch morgen noch silbrige, knallbunte oder mattdunkle Fischleiber im Wasser wimmeln sehen. Und schon heute wöre der Mensch ohne die Nahrungsquelle »Fisch« in arger Bedröngnis. Allein diese Tatsache müßte uns doch endlich veranlassen, mehr über unsere Brüder im Meer erfahren zu wollen.
Vissza