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Heidegger und der Nationalsozialismus

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Frankfurt am Main
Kiadó: S. Fischer Verlag GmbH
Kiadás helye: Frankfurt am Main
Kiadás éve:
Kötés típusa: Fűzött keménykötés
Oldalszám: 439 oldal
Sorozatcím:
Kötetszám:
Nyelv: Német  
Méret: 22 cm x 15 cm
ISBN: 3-10-020402-6
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Als die französische Fassung der Arbeit von Victor Farios im Herbst 1987 in Paris erschien, löste sie eine Bebenwelle in der Öffentlichkeit aus: Zeitungen, Zeitschriften, Wissenschafts-Zirkel, Rundfunk und Fernsehen meldeten sich mit Kommentaren, Repliken und Gegenrepiiken zu Wort. Was war geschehen? Ein bedeutender Repräsentant deutscher Philosophie des 20. Jahrhunderts, Martin Heidegger, dessen Einfluß auf die französischen Intellektuellen seit den fünfziger Jahren stetig gewachsen war und sich gelegentlich zu orakelhaften Konstellationen verdichtet hotte, wurde vor aller Augen der Kumpanei mit dem Nazismus überführt. Victor Parias, der mit seiner Chronik zum Ankläger wurde, hatte eine lautlose ideelle Verabredung gebrochen und den Pakt der Ver-schweiger außer Kraft gesetzt. Darin lag der Skandal. Denn Heideggers Verstrickungen in dos NS-Regime waren ja kein Geheimnis mehr. Wer sich hatte kundig machen wollen, wer weder bloß mutmaßen noch lediglich verdrängen... Tovább

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^'fMMm ' 1
Als die französische Fassung der Arbeit von Victor Farios im Herbst 1987 in Paris erschien, löste sie eine Bebenwelle in der Öffentlichkeit aus: Zeitungen, Zeitschriften, Wissenschafts-Zirkel, Rundfunk und Fernsehen meldeten sich mit Kommentaren, Repliken und Gegenrepiiken zu Wort. Was war geschehen? Ein bedeutender Repräsentant deutscher Philosophie des 20. Jahrhunderts, Martin Heidegger, dessen Einfluß auf die französischen Intellektuellen seit den fünfziger Jahren stetig gewachsen war und sich gelegentlich zu orakelhaften Konstellationen verdichtet hotte, wurde vor aller Augen der Kumpanei mit dem Nazismus überführt. Victor Parias, der mit seiner Chronik zum Ankläger wurde, hatte eine lautlose ideelle Verabredung gebrochen und den Pakt der Ver-schweiger außer Kraft gesetzt. Darin lag der Skandal. Denn Heideggers Verstrickungen in dos NS-Regime waren ja kein Geheimnis mehr. Wer sich hatte kundig machen wollen, wer weder bloß mutmaßen noch lediglich verdrängen mochte, dem stand seit geraumer Zeit die Türe zu den Tatsachen und Dokumenten offen. Von diesen Tatsachen und Dokumenten hat Parias in zwölfjähriger Forschungsarbeit Gebrauch gemacht. Das Ergebnis ist keine Schmähschrift, sondern eine detaillierte Beweisaufnahme. Aufgehellt und belegt wird eine geistespolitische Affaire, nämlich die ideologische und persönliche Teilhabe des hochgerühmten Denkers der »menschlichen Existenz« an Alltagsgeschäften der NSDAP. »Heidegger brach seine Verbindung mit der NSDAP niemals ab«, schreibt Parias. »Die Dokumente in den NSDAP-Archiven beweisen, daß er bis zum Ende des Krieges Parteimitglied blieb, stets seine Beiträge zahlte und zu keiner Zeit Sanktionen oder gar Parteiverfahren zu gewärtigen hatte.«
Das Buch von Parias ist »explosiv« (Le Monde) nicht durch Polemik, sondern kraft
der Fakten und Informationen, die es versammelt. Es argumentiert mit Daten und Dokumenten. Es verbreitet nicht Verdächtigungen, sondern rückt Ereignisse und Sachverhalte ins Licht. In strenger Chronologie folgt der Autor dem Lebenslauf und der akademischen Laufbahn von Heidegger und bezeichnet ihre direkten oder indirekten Berührungen mit den tagespolitischen und hochschulpolitischen Herrschaftspraktiken des NS-Regimes. Das so entfaltete Archivmaterial schärft die Aufmerksamkeit nicht nur für den »Fall Heidegger«, sondern auch für die Rolle des Intellektuellen im Gemeinwesen gestern, heute und morgen. Es stellt, wieder einmal, die Verführbarkeit des Denkens durch die Macht vor Augen. Die deutsche Ausgabe des Buchs von Victor Farias unterscheidet sich von der französischen durch Ergänzungen und dokumentarische Zusätze. Und sie stützt sich in der Hauptsache auf das vom Autor revidierte spanische Originalmanuskript.
Victor Farias, 1940 in Santiago de Chile geboren, studierte Philosophie und Germanistik an der katholischen Universität von Chile. In den sechziger Jahren ging er nach Freiburg und schloß sich dort dem Kreis um Martin Heidegger an. Seit 1974 lehrt und forscht er am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin. Vissza

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Victor Farías

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