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Turmalin

Wirklichkeit eines Traumes/Wien

Szerző
Fotózta
Weitra
Kiadó: Bibliothek der Provinz
Kiadás helye: Weitra
Kiadás éve:
Kötés típusa: Vászon
Oldalszám: 155 oldal
Sorozatcím:
Kötetszám:
Nyelv: Német  
Méret: 31 cm x 29 cm
ISBN: 3-85252-351-6
Megjegyzés: Fekete-fehér fotókkal.
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Vissza

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immer ist dieser Realismus durchzogen von Webfäden einer entdeckenden Phänomenologie der bedrohten Humanitas, eng, verloren, scharf konturiert. Kostbare Stille, spröde Emotion, fühlende intellektuelle und wehmütig-kluge Liebe eines sensiblen Bildkünstlers. Dies ist ein weilerer Meilenstein in Trumlers Schaffen.
oubUcation /W°l
der Provinz
I nter den jungen Photographen Österreichs gibt es
I tausend Talente. Die ältere Garde aber ist schmal geworden. Ernst Haas, der Berühmte starb früh, kaum sechzig. Seine langjährige Gefährtin, Inge Morath, ist die letzte Frau unter jenen, die über die Grenzen bekannt sind. Bei den Männern gibt s Franz Hubmann, Erich Lessing, - und Gerhard Trumler, der Jüngste in der Garde der polyglotten, lichtstarken grauen Panther.
Trumler hat nun sein hundertstes Buch vorgelegt, im sehr bemerkenswerten und tapferen Verlag »Bibliothek der Provinz«, der in Weitra im Waldviertel sein Headquarter hat und keck unter Weitra-Wien-München firmiert, so wie einst... Tovább

Fülszöveg


immer ist dieser Realismus durchzogen von Webfäden einer entdeckenden Phänomenologie der bedrohten Humanitas, eng, verloren, scharf konturiert. Kostbare Stille, spröde Emotion, fühlende intellektuelle und wehmütig-kluge Liebe eines sensiblen Bildkünstlers. Dies ist ein weilerer Meilenstein in Trumlers Schaffen.
oubUcation /W°l
der Provinz
I nter den jungen Photographen Österreichs gibt es
I tausend Talente. Die ältere Garde aber ist schmal geworden. Ernst Haas, der Berühmte starb früh, kaum sechzig. Seine langjährige Gefährtin, Inge Morath, ist die letzte Frau unter jenen, die über die Grenzen bekannt sind. Bei den Männern gibt s Franz Hubmann, Erich Lessing, - und Gerhard Trumler, der Jüngste in der Garde der polyglotten, lichtstarken grauen Panther.
Trumler hat nun sein hundertstes Buch vorgelegt, im sehr bemerkenswerten und tapferen Verlag »Bibliothek der Provinz«, der in Weitra im Waldviertel sein Headquarter hat und keck unter Weitra-Wien-München firmiert, so wie einst Fred Adlmüller unter Wien-New York-Bad Gastein.
Trumlers Werk heißt TURMALIN. Es ist quadratisch wie ein 6x6-Hasselblad-Dia, nur viel größer und dicker und auch ein wenig teurer.
Aus Klugheit und wohl nicht aus Bescheidenheit - die bei Photographen dieses Ranges ohnehin an Koketterie grenzte -hat Trumler zur Beförderung seines Themas «Wien» und seiner Photographien die Texte seines bestmöglichen Autors beigefügt, Adalbert Stifter.
Der Bildband ist in der Tradition der grossen amerikanischen Photographen rund um Stieglitz (An American Place) gehalten: im strengen Schwarzweiß der Lichtkünstler photogra-phiert, ohne Beschnitt des Originals kopiert, in maximaler Tonwertabstufung ausgearbeitet und mit Argusaugen beim Druck überwacht, was Verleger, die nicht hundertprozentig in Qualität verliebt sind, normalerweise in den Wahnsinn treibt. Auch deshalb das Wort «tapfer» bei der Nennung der »Bibliothek der Provinz«.
Gerhard Trumler selbst hat man sich als zweiteilige Persönlichkeit vorzustellen. Er ist im Gespräch mit Menschen, die er mag temperamentvoll bis zur Fahrigkeit, zuweilen schmerzhaft intensiv und sprunghaft - und kann dann doch für Stunden und Tage einsam hinausgehen und Bilder sehen, die ein Unruhiger niemals sähe. Seine photographischen Techniken und Werkzeuge sind natürlich erstklassig (Leica - Hasselblad), seine Belichtungen und Filmentwicklungen längst durch Erfahrung intuitiv und sein Anspruch an das Endprodukt grenzenlos. Nach vielen erfolgreichen Jahren und vielen Büchern macht nur noch das Beste Sinn. Helmut A. Gansterer
GERHARD TRUMLER
BUNTE STEINE
Rezensionen GRANIT • KATZENSILBER • BERGKRISTALL
Es sind Bilder ohne Worte, die keiner Erklärung bedürfen. Die Bescheidenheit der Sujets, die Askese beim Bildausschnitt, die Kunst, im Nebensächhchen das Eigentliche zu erfassen, stehen in spannungsvoller Beziehung zur bibliophilen Ausstattung des Bandes und seinem geradezu erlesen aufwendigen Druck. Für Liebhaber der klassischen Schwarzweiß Photographie eine Trouvaille. Rheinischer Merkur
In einer Zeit, die die Worte Muße des wunderbaren Schauens aus ihrem Wortschatz gestrichen hat, geben uns seine Photographien die Stille des Betrachtens, die Ruhe des in die Dinge Hineinsehens zurück. B. Stemthal
Trumlers Photographie grenzt an Magie. Der Künstler vermag es, die leblosen Dinge zu beseelen, um sie so gleichwertig neben uns Lebewesen zu stellen. Michael Köhlmeier
Und es ist wie immer bei Bild-Text Bänden. Man schlägt das Buch auf und bewundert die faszinierenden Aufnahmen. Gerhard Tmmler hat einen Blick auch für das charakteristische Detail und versteht es als Herausgeber, Text und Bild derart in Einklang zu bringen, daß damit ein harmonisches Ganzes entsteht.
Ein prächtiges Buch, zum Lesen, Betrachten und Träumen. Dolomiten
Trumlers Motivsuche ist ausgesprochen malerisch, in den Photos selbst aber verzichtet er ganz auf Effekte der schönen Photographie.
Die Schönheit von Trumlers Photographien ist wie die der
dortigen Landschaft: unaufdringlich.
Kurier
Die zwischen Text (von Adalbert Stifter) und Bild vermittelnde Gestaltung dieser Bücher ist nicht nur gediegen, sondem in ihrer Art in einer Zeit des Verlustes dessen, was wir Buchkultur nennen, ohne Beispiel. Kristian Sotriffer



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