Fülszöveg
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Italien, der vom Mittelmeer umspülte Stiefel von mehr als tausend Kilometer Länge, vom übrigen Europa durch die Barriere der Alpen getrennt, bewegt die Phantasie der Menschen immer wieder aufs neue. Schon die bloße Erwähnung seines Namens löst eine Reihe von Assoziationen aus: Dante, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Christoph Kolumbus, das Rom der Päpste, das Florenz der Medial, das Venedig der Dogen, Pizza und Spaghetti, Mafia und «Dolce far niente», süßes Nichtstun Von Region zu Region, von den Alpen bis zum Sporn des Stiefels und zu den Inseln, reihen sich Landschaften mit unterschiedlichem oder gegensätzlichem Charakter aneinander. Die Spuren der Geschichte sind in einer in der Welt einmalig dastehenden Fülle überall gegenwärtig. Wenn auch Florenz, Rom, Venedig und Neapel als einzigartige Kunstzentren Fixpunkte organisierter Reisen sind - Italien bietet viel mehr. Selbst kleinste Dörfer warten mit oft kaum bekannten Kostbarkeiten aus Architektur und Kunst auf....
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Italien, der vom Mittelmeer umspülte Stiefel von mehr als tausend Kilometer Länge, vom übrigen Europa durch die Barriere der Alpen getrennt, bewegt die Phantasie der Menschen immer wieder aufs neue. Schon die bloße Erwähnung seines Namens löst eine Reihe von Assoziationen aus: Dante, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Christoph Kolumbus, das Rom der Päpste, das Florenz der Medial, das Venedig der Dogen, Pizza und Spaghetti, Mafia und «Dolce far niente», süßes Nichtstun Von Region zu Region, von den Alpen bis zum Sporn des Stiefels und zu den Inseln, reihen sich Landschaften mit unterschiedlichem oder gegensätzlichem Charakter aneinander. Die Spuren der Geschichte sind in einer in der Welt einmalig dastehenden Fülle überall gegenwärtig. Wenn auch Florenz, Rom, Venedig und Neapel als einzigartige Kunstzentren Fixpunkte organisierter Reisen sind - Italien bietet viel mehr. Selbst kleinste Dörfer warten mit oft kaum bekannten Kostbarkeiten aus Architektur und Kunst auf.
Eine Italienreise ist deshalb immer wieder ein Erlebnis. Es genügt, die Grenze zu überschreiten, um dem Zauber des Landes zu erUegen. Der Fotograf Tano Citeroni präsentiert in prächtigen Aufnahmen «sein» Italien. Er sah es mit den Augen eines Liebenden und verstand es, Augenblicke der Stille und Echtheit und die dem eiligen Betrachter verborgenen Reize in seinen Bildern festzuhalten. Kunst und Geschichte, überall und stets gegenwärtig, werden hier in ihrer täglichen Aktualität erlebt und lassen das Bild eines Italien entstehen, in dem die Zeugen der Moderne und der Vergangenheit in beständiger Wechselwirkung einander ergänzen. Die Aufnahmen zeigen Bekanntes in neuer Perspektive und weniger Bekanntes, das zu entdecken sich lohnt: Eine Einladung, reizvolle neue Wege zu gehen. Massimo Giacometti zeichnet in seinem Text ein fundiertes Profil des Landes und seiner Menschen. Als Landsmann sieht er sie von innen her, in ihren Widersprüchen und ihrer außerordentlichen Lebendigkeit. So ergibt sich ein Gesamtbild jenseits von Gemeinplätzen, das zur Zwiesprache mit einem faszinierenden Land und zum gründlichen Kennenlernen einlädt.
Die A utoren
Massimo Giacometti, geboren 1943 in Udine/ Friaul, studierte Philosophie in Florenz und Padua. Er war Übersetzer, Mitarbeiter verschiedener Verlage und Chefredakteur der Reise- und Kulturzeitschrift L'Umana Avventura. Mehrere Monate lang bereiste er mit dem Wohnwagen ganz Italien. Heute ist er wieder als freier Lektor tätig. Seinen Wohnsitz hat er in der venezianischen Campagna.
Vissza