Fülszöveg
Die gesamte Welt der Tiere umfaßt diese neuartige zwölfbändige Tierenzyklopädie. Die Texte sind von nomhoften Zoologen aus oller Welt für jeden verständlich verfaßt, Sonderartikel und systematische Übersichten machen diese Reihe auch für den Fachmann zum wertvollen Nachschlagewerk. Etwa 200 Fbrbfotos, zahlreiche Verbreitungskarten und künstlerische Zeichnungen lassen dos Werk zu einem einmaligen Erlebnis werden.
Inhalt des achten Dondes:
• Kriechtiere: Echsen,
Schlangen, Krokodile,
Schildkröten
• Lurche: Frösche, Kröten,
Salamander, Molche
In diesem Band begegnen uns die ersten echten Landbewohner im Stommboum der Wirbeltiere, die Kriechtiere oder Reptilien, die bis zum Ende der Kreidezeit, vor ollem ols »Saurier« die Erde beherrschten. Heute sind Reptilien, oußer den Krokodilen und Giftschlangen, den Menschen höchstens als harmlose Terro-rien-Dewohner bekannt. Die Lurche oder Amphibien führen uns heute noch modellortig vor, wie sich die Entwicklung vom Wasser- zum...
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Fülszöveg
Die gesamte Welt der Tiere umfaßt diese neuartige zwölfbändige Tierenzyklopädie. Die Texte sind von nomhoften Zoologen aus oller Welt für jeden verständlich verfaßt, Sonderartikel und systematische Übersichten machen diese Reihe auch für den Fachmann zum wertvollen Nachschlagewerk. Etwa 200 Fbrbfotos, zahlreiche Verbreitungskarten und künstlerische Zeichnungen lassen dos Werk zu einem einmaligen Erlebnis werden.
Inhalt des achten Dondes:
• Kriechtiere: Echsen,
Schlangen, Krokodile,
Schildkröten
• Lurche: Frösche, Kröten,
Salamander, Molche
In diesem Band begegnen uns die ersten echten Landbewohner im Stommboum der Wirbeltiere, die Kriechtiere oder Reptilien, die bis zum Ende der Kreidezeit, vor ollem ols »Saurier« die Erde beherrschten. Heute sind Reptilien, oußer den Krokodilen und Giftschlangen, den Menschen höchstens als harmlose Terro-rien-Dewohner bekannt. Die Lurche oder Amphibien führen uns heute noch modellortig vor, wie sich die Entwicklung vom Wasser- zum Londleben abgespielt hat. Ihre verwickelte und vielfältige Umwandlung von der wosserbewohnenden Larve zum fertigen Lurch wird ausführlich geschildert.
Mit den Reptilien und Amphibien beginnt für viele Menschen dos »Unterhaus« der Zoologie. Sie begegnen hier Tieren, denen sie Ekel und Abscheu, Gleichgültigkeit oder sogor HoD entgegenbringen. Dabei sind gerade diese beiden Tierklassen nicht nur oußerordentlich interessont, sondern viele ihrer Arten bestechen durch eine oußergewöhnliche Schönheit. Wichtige Vorgönge in der Notur konnten an Vertretern der Kriechtiere und Lurche erforscht werden, und bei kaum einer Tierklasse hoben gerade privote Liebhaber einen so großen Anteil on der Erforschung der Biologie dieser Tiere. Man könnte sogar behaupten, daß die bedeutendsten Erkenntnisse über dos Leben der Amphibien und Reptilien nicht selten von Hobbyforschern erorbeitet wurden.
Worum treffen donn Kriechtiere und Lurche trotzdem auf so entschiedene Ablehnung bei Vielen Menschen? Liegt es an ihrer geringen Größe, die sie in der Tat ols vor uns kriechend erscheinen läßt? Oder liegt es an ihrer »glitschigen« Hout, diejo nur Vertreter der einen Klosse aufweisen? Beide Gründe erscheinen nur vorgeschoben, denn in Wohr-heit entspringt die Ablehnung dieser Tiere wieder einmol der Unwissenheit. Nur sie erlaubte ollzu fontasiereiche Märchen und Geschichten über die Tiere, die der Mensch mit aller Abscheu verachtete. Selbst viele sogenonnte Liebhaber beschäftigten sich mit Amphibien oder Reptilien nur desholb, weil sie ihren Zeitgenossen domit Angstschauer bereiten und sich selbst als unerschrockenen Böndiger der »widerlichsten Kreatur« feiern lassen konnten.
Dabei sind Lurche und Kriechtiere olles andere als verobscheuungswürdige Monster. Es sind bewundernswerte, bizarre und oft wunderschöne Geschöpfe, die dos Bindeglied zwischen dem Leben im Wasser und an Lond dorstellen. Der olles entscheidende Schritt aus dem ursprünglichen feuchten Element ouf dos lebensfeindliche, trockene Lond und damit in die fortschrittlichen Stodien der Evolution wurde von diesen Tierklassen ousgeführt. Somit sind sie nicht Angehörige eines wissenschaftlich ohnehin nicht existenten »Unterhauses« der Notur, sondern Keimzellen der höchsten Entwicklungsstufen des Lebens auf unserem Planeten.
Vissza