Fülszöveg
In Afrika wird nicht wie in Europa zwischen Kunst und Kunsthandwerk unterschieden. Jeder Gegenstand - ob rituell oder für den Hausgebrauch - erzählt seine eigene Geschichte und verkörpert die gelungene Verbindung zwischen Form und Verzierung. Er geht auf die zahllosen Mythen des Volksgutes zurück, er verkörpert traditionelle ästhetische und symbolische Normen und wird fast immer nach überlieferten Methoden hergestellt.
Nichts an ihm ist Zufall: die Form folgt zwar stets den praktischen Erfordernissen, drückt aber auch immer ein bestimmtes Weltbild aus.
Farbige Abbildungen von über 180 Gegenständen aus Privatsammlungen und den berühmtesten Museen der Welt lassen uns Pracht und Zauber der afrikanischen Kunst im Gegenstand entdecken.
Die in diesem Buch präsentierten afrikanischen Gegenstände stammen größtenteils aus dem 19. Jahrhundert und zeugen von der Vielfalt der Kunst, die von mehr als 100 afrikanischen Stämmen, von Guinea im Westen bis Kenia im Osten und von Mali im Norden...
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Fülszöveg
In Afrika wird nicht wie in Europa zwischen Kunst und Kunsthandwerk unterschieden. Jeder Gegenstand - ob rituell oder für den Hausgebrauch - erzählt seine eigene Geschichte und verkörpert die gelungene Verbindung zwischen Form und Verzierung. Er geht auf die zahllosen Mythen des Volksgutes zurück, er verkörpert traditionelle ästhetische und symbolische Normen und wird fast immer nach überlieferten Methoden hergestellt.
Nichts an ihm ist Zufall: die Form folgt zwar stets den praktischen Erfordernissen, drückt aber auch immer ein bestimmtes Weltbild aus.
Farbige Abbildungen von über 180 Gegenständen aus Privatsammlungen und den berühmtesten Museen der Welt lassen uns Pracht und Zauber der afrikanischen Kunst im Gegenstand entdecken.
Die in diesem Buch präsentierten afrikanischen Gegenstände stammen größtenteils aus dem 19. Jahrhundert und zeugen von der Vielfalt der Kunst, die von mehr als 100 afrikanischen Stämmen, von Guinea im Westen bis Kenia im Osten und von Mali im Norden bis hin nach Südafrika, geschaffen wurde. Bei jedem Stamm gehört künstlerische Kreativität zum Alltag: geschnitzte und verzierte Gebrauchsgegenstände, Schmuck, Waffen und Musikinstrumente. Zum besseren Verständnis ist der Inhalt thematisch gegliedert: Lebensraum (Möbel), Gastfreundschaft (Löffel und Behälter), Färbetechniken (Baumrinden und Stoffe), Schmuck, Kampf- und Prestigewaffen der Häuptlinge.
Angesichts der hier abgebildeten Gegenstände kann man leicht verstehen, warum sich Anfang des Jahrhunderts europäische Künstler wie Modigliani, Matisse oder Picasso für afrikanische Kunst interessierten. Auch heute noch ist die Faszination dieser Kunst spürbar - mit all ihren Mythen, der Kraft und der Schönheit der Formen.
1992 erschien bei Terrail ein Werk derselben Autorin über Masken, Skulpturen und Schmuck in Schwarzafrika und es wird regelmäßig neu aufgelegt.
Über 180 farbige Abbildungen
Laure MEYER ist in Afrika geboren und legte 1965 ihr Staatsexamen in Kunstgeschichte und Archäologie an der Pariser Sorbonne ab. Die Kunsthistorikerin und Journalistin interessiert sich schon lange für afrikanische Kunst und hat bereits in bedeutenden Zeitschriften wie Archeologia, Dossiers d'Histoire et Archéologie sowie l'Oil verschiedene Artikel über afrikanische Kunst veröffentlicht.
Vissza