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Anna Karenina I-II.

Szerző
Fordító
Berlin
Kiadó: Rütten & Loening
Kiadás helye: Berlin
Kiadás éve:
Kötés típusa: Vászon
Oldalszám: 1.183 oldal
Sorozatcím: Bibliothek der Weltliteratur
Kötetszám:
Nyelv: Német  
Méret: 19 cm x 13 cm
ISBN:
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Vissza

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Wie ist es denn nun zu erklären, daß das Wiederlesen von Tolstoi unsere Art, seine Kunst aufzunehmen, gleichsam beständig erneuert? Es gibt nur einen Grund: Die Menschen, die er beschreibt, leben. Sie erscheinen uns überaus lebendig, weil wir sie von allen Seiten sehen - mit ihren hohen und niedrigen Gedanken, mit ihren guten und schlechten Regungen, mit ihren guten und bösen Handlungen. Sie machen den Eindruck des Wirklichen auf uns, weil wir ihr Lachen, ihre Freude, ihre Tränen, ihre Leiden deutlich wahrnehmen und nicht umhinkönnen, uns mit ihnen zu freuen und mit ihnen zu leiden, wobei wir beim
Lesen die gleiche Fröhlichkeit oder die gleiche Bitternis empfinden wie im wirklichen Leben, wenn wir Lachen oder Weinen sehen. Die Allseitigkeit unserer Sicht und die Klarheit der Wahrnehmung verdanken wir der Gründlichkeit, mit der Tolstoi die Gestalten seiner Helden vor uns enthüllt. Tolstoi wird nie veralten. Er gehört zu jenen Genies der Kunst, deren Wort wie Wasser des Lebens ist.... Tovább

Fülszöveg


Wie ist es denn nun zu erklären, daß das Wiederlesen von Tolstoi unsere Art, seine Kunst aufzunehmen, gleichsam beständig erneuert? Es gibt nur einen Grund: Die Menschen, die er beschreibt, leben. Sie erscheinen uns überaus lebendig, weil wir sie von allen Seiten sehen - mit ihren hohen und niedrigen Gedanken, mit ihren guten und schlechten Regungen, mit ihren guten und bösen Handlungen. Sie machen den Eindruck des Wirklichen auf uns, weil wir ihr Lachen, ihre Freude, ihre Tränen, ihre Leiden deutlich wahrnehmen und nicht umhinkönnen, uns mit ihnen zu freuen und mit ihnen zu leiden, wobei wir beim
Lesen die gleiche Fröhlichkeit oder die gleiche Bitternis empfinden wie im wirklichen Leben, wenn wir Lachen oder Weinen sehen. Die Allseitigkeit unserer Sicht und die Klarheit der Wahrnehmung verdanken wir der Gründlichkeit, mit der Tolstoi die Gestalten seiner Helden vor uns enthüllt. Tolstoi wird nie veralten. Er gehört zu jenen Genies der Kunst, deren Wort wie Wasser des Lebens ist. Der Quell quillt unversiegbar. Immer wieder neigen wir uns über ihn, und uns ist, als hätten wir noch nie im Leben so durchsichtiges, so klares und reines Wasser getrunken.
Konstantin Fedin Vissza
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