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Steiermark

Mit dreisprachiger Einführung und dreisprachigen Bilderläuterungen

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Innsbruck-Bécs
Kiadó: Tyrolia-Verlag
Kiadás helye: Innsbruck-Bécs
Kiadás éve:
Kötés típusa: Vászon
Oldalszám: 103 oldal
Sorozatcím:
Kötetszám:
Nyelv: Német  
Méret: 27 cm x 22 cm
ISBN:
Megjegyzés: Színes fotókkal. További kapcsolódó személyek a könyvben.
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Vissza

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. . . Vom Westen und Südwesten her, vom Norden und Nordosten herein und vom Süden und Südosten herauf greifen Kulturbereiche in unser Land hinein und halten sich hier an einem Ende, gewissermaßen wie mit Klammern, fest, als wollten und könnten sie das Land in drei Teile auseinanderziehen. In Wirklichkeit freilich ist es kein Auseinanderziehen, ist diese Verschiedenartigkeit der Kulturzugehörigkeit, dieses Zusammentreffen in unserem Raum, im Substrat unserer Geschichte, ist diese Randposition, die sich später als Mark- und Grenzland in besonderer Weise noch konkretisieren sollte, ein Teil und ein Grund, wenn schon nicht der Einheit, so doch der Eigenart des Landes Steiermark.
Besonders auffallend wird uns der Widerspruch zwischen den weniger koordinierten als oft auseinanderstrebenden Landschaftsteilen und der doch historisch entwickelten Einheit des Landes und Eigenart des Menschenschlages, wenn wir die Situation der Landeshauptstadt betrachten. Ausgesetzt, gewissermaßen wie ein... Tovább

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. . . Vom Westen und Südwesten her, vom Norden und Nordosten herein und vom Süden und Südosten herauf greifen Kulturbereiche in unser Land hinein und halten sich hier an einem Ende, gewissermaßen wie mit Klammern, fest, als wollten und könnten sie das Land in drei Teile auseinanderziehen. In Wirklichkeit freilich ist es kein Auseinanderziehen, ist diese Verschiedenartigkeit der Kulturzugehörigkeit, dieses Zusammentreffen in unserem Raum, im Substrat unserer Geschichte, ist diese Randposition, die sich später als Mark- und Grenzland in besonderer Weise noch konkretisieren sollte, ein Teil und ein Grund, wenn schon nicht der Einheit, so doch der Eigenart des Landes Steiermark.
Besonders auffallend wird uns der Widerspruch zwischen den weniger koordinierten als oft auseinanderstrebenden Landschaftsteilen und der doch historisch entwickelten Einheit des Landes und Eigenart des Menschenschlages, wenn wir die Situation der Landeshauptstadt betrachten. Ausgesetzt, gewissermaßen wie ein zusammenhangloser Brückenkopf, steht ihr Berg mit seiner kleinen Burg vor dem Riesenwall fast undurchdringlichen Gebirges. So spät auch der Stadt Graz der Rang als Landeshauptstadt zugefallen sein mag, vielleicht läßt sich gerade aus ihrer Lage der geschichtliche Sinn der Stadt und der Burg und des ganzen Landes erschließen.
Eines wohl dürfen wir sagen: Wo die Natur einer Bildung der Einheit gegenüber so wenig befähigt und entgegenkommend ist, wie es die Landkarte der Steiermark erkennen läßt, muß die Landwerdung, die Landgewinnung in besonderer Weise als eine geistige Leistung, als ein menschliches Werk angesprochen werden. Diese geistige Leistung geht zurück auf politisch-histori-sche Entschlüsse, die in ihrer Grundrichtung noch gar nicht die spätere Steiermark zum Ziele hatten und erst in der Aufeinanderfolge scheinbar widersprüchlicher Schicksalsfügungen der endgültigen Form sich näherten und daher, wie ein Kaleidoskop, sich immer wieder wandelnd und mit neuem Sinn erfüllend, doch Kristallisationskerne vorbereiteten. Das Land ist durch Jahr-


hunderte hindurch entstanden aus dem Zusammenwuchs von Gravitationspunkten und Richtungen, die sich erst langsam abzeichneten und spät den Kern der Steiermark fixierten und das, was dazu gehören sollte, arrondierten. Von allem Anfang aber: Das Integrum des Landes, das sein Schicksal, den Charakter seiner Bewohner bis zum heutigen Tag bestimmte, war die Grenze, die Stellung als Mark, die dem Land schon in frühgeschichtlichen Zeiten zugemessen war und die sich bis heute in seinem Namen erhalten hat.
Hanns Koren Vissza

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