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Max Reinhardts Weltwirkung

Ursachen, Erscheinungsformen und Grenzen

Szerző
Róla szól
Bécs
Kiadó: Hermann Böhlaus Nachf.
Kiadás helye: Bécs
Kiadás éve:
Kötés típusa: Varrott papírkötés
Oldalszám: 48 oldal
Sorozatcím: Österreichische Akademie der Wissenschaften
Kötetszám: 261
Nyelv: Német  
Méret: 24 cm x 15 cm
ISBN:
Megjegyzés: Fekete-fehér fotókkal, illusztrációkkal.
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Heinz Kindermann, Verfasser einer ,,Theatergeschichte Europas", die bereits bis zum VIII. Bd. gediehen ist, unternahm es, anläßhch Max Reinhardts 25. Todestag vor der Gesamtakademie die Frage nach der Weltwirkung des großen österreichischen Regisseurs aufzurollen. Er zeigt zunächst die theater- und kunstgeschichtliche Ausgangssituation auf und gewährt Einblick in Reinhardts Position innerhalb des Ensembles von Otto Brahm im Berliner Deutschen Theater, dieser Hochburg des deutschsprachigen naturalistischen Theaters.
Die Begegnung mit Josef Kainz und seiner transparenten Darstellungskunst im gleichen Ensemble Brahms wirkt sodann als Zündpunkt für Reinhardts Opposition gegen den materialistisch beengten Naturalismus. Die Folge war Reinhardts ko-pernikanische Wendung vom Statisch-Naturalistischen zum Dynamisch-Impressioniblen.
Sehr eindringlich erläutert Kindermann, wie der erste Schritt zu Reinhardts Weltwirkung dadurch gelang, daß er Lautenschlägers Europäisierung der von... Tovább

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Heinz Kindermann, Verfasser einer ,,Theatergeschichte Europas", die bereits bis zum VIII. Bd. gediehen ist, unternahm es, anläßhch Max Reinhardts 25. Todestag vor der Gesamtakademie die Frage nach der Weltwirkung des großen österreichischen Regisseurs aufzurollen. Er zeigt zunächst die theater- und kunstgeschichtliche Ausgangssituation auf und gewährt Einblick in Reinhardts Position innerhalb des Ensembles von Otto Brahm im Berliner Deutschen Theater, dieser Hochburg des deutschsprachigen naturalistischen Theaters.
Die Begegnung mit Josef Kainz und seiner transparenten Darstellungskunst im gleichen Ensemble Brahms wirkt sodann als Zündpunkt für Reinhardts Opposition gegen den materialistisch beengten Naturalismus. Die Folge war Reinhardts ko-pernikanische Wendung vom Statisch-Naturalistischen zum Dynamisch-Impressioniblen.
Sehr eindringlich erläutert Kindermann, wie der erste Schritt zu Reinhardts Weltwirkung dadurch gelang, daß er Lautenschlägers Europäisierung der von Japanern erfundenen Drehbühne aus einem bloßen Mechanismus zum Kunstwerk eines Drehbühnen-Organismus als Spiegel des flviktuierenden Lebens werden ließ. Alles Schwebende und Irreale brachte Reinhardt schon seit seiner frühesten ,,Sommernachtstraum"-Inszenierung ebenso auf der Drehbühne zur Geltung wie alles Vitale und Farbgebende.
Als zweiten Schritt zur Welt-wirkung führt Kindermann an Hand vieler Beispiele Reinhardts mit Hilfe bester Maler
Die Abbildung auf dem Schutzumschlag stellt Max Reinhardt nach einem Porträt-Foto von Ellinger (Salzburg) dar.
und Architekten seiner Zeit praktizierte Kunst der Dimen-sions-Variationen seiner Inszenierungen ins Treffen. Noch niemand vor Reinhardt vermochte derart mit dem „rhythmischen Raum" als einer mitwirkenden Kraft umzugehen. Daher sein Experimentieren mit zahllosen XJmdimensionierun-gen ein und desselben Stückes; daher Reinhardts Meisterschaft des von ihm erst inaugurierten ,,Kammerspiels" ebenso wie die der Großrauminszenierung und seiner in engem Zusammenhang mit den sozialen Massenbewegungen der Zeit stehenden Massenregie. Kindermann konnte auch dartun, welche bedeutsame Rolle für Reinhardt bei dieser Hinwendung zum Groß-raumtheater seine Begegnung mit dem Drama und Theater der Antike spielte.
Die dritte Ursache von Reinhardts Weltwirkung aber erkennt der Verfasser in der von Reinhardt inaugurierten Wiedergeburt des Theaters aus dem Mimus. Reinhardts schöpferischer Hauptimpuls kam nicht vom Drama her, sondern vom Schauspieler und vom mimischen Uraffekt aller Darstellungskunst. Eingehend wird gezeigt, wie .sehr das Pantomimische, das Tänzerische, die Transponierung des Dialogs in musikalische Nuancierungen bei Reinhardt eine zentrale Rolle spielten und wie Wort und Ton, Rhythmus und Farbe, Mimik und Gebärde in seinen Inszenierungen in einer bis dahin noch selten erreichten Intensität verschmolzen. Daß Antipoden der theatralischen Ge-staltungämöglichkeiten wie Stanislawski] und Copeau gleichermaßen Reinhardts Weltwirkung anerkannten, sagt ebenso viel wie die jubelnde Aufnahme von Reinhardts Gastspielen in allen Teilen Europas und in Amerika. Daß Reinhardts zahlreiche Schauspieler das bei ihm Gelernte nachher in die ganze Welt trugen, läßt den Nachhall dieser Weltwirkung noch bis heute weiterspüren. Vissza

Heinz Kindermann

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