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SPIRITUALS
GEISTLICHE LIEDER DER NEGER AFRIKAS
Originaltexte mit Melodien und Prosaübersetzungen. Hrsg. von Paridam von dem Knesebeck und Joachim Ernst Berendt. Musikalische Überarbeitung von Wolfgang Förster.
88 Seiten, kartoniert DM 9.80, Leinen DM 13.80
»Die vorliegende Sammlung von Spirituals nimmt einen hervorragenden Platz unter den deutschen Veröiientlichungen auf diesem Gebiet ein, weil sie das Spiritual nicht aus dem Zusammenhang herausnimmt und als >Lied< individualisiert, sondern weil die Herausgeber mit vorbildlicher Einfühlung die innig-naiven, glaubens- und erlösungswilligen Gesänge der verpflanzten Neger aus deren sozialer und emotioneller Situation heraus sprechen lassen. Dazu ist allein die tragende Melodie nötig, die hier lediglich mit HarmoniebezifFerung als Hinweis für den Interpreten wiedergegeben wird.« Bücherei und Bildung
BLUES
Mit Noten, deutschem und englischem Text. Hrsg. von Joachim Ernst Berendt. Übersetzungen von Hedda Soellner, Werner Jahr,...
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SPIRITUALS
GEISTLICHE LIEDER DER NEGER AFRIKAS
Originaltexte mit Melodien und Prosaübersetzungen. Hrsg. von Paridam von dem Knesebeck und Joachim Ernst Berendt. Musikalische Überarbeitung von Wolfgang Förster.
88 Seiten, kartoniert DM 9.80, Leinen DM 13.80
»Die vorliegende Sammlung von Spirituals nimmt einen hervorragenden Platz unter den deutschen Veröiientlichungen auf diesem Gebiet ein, weil sie das Spiritual nicht aus dem Zusammenhang herausnimmt und als >Lied< individualisiert, sondern weil die Herausgeber mit vorbildlicher Einfühlung die innig-naiven, glaubens- und erlösungswilligen Gesänge der verpflanzten Neger aus deren sozialer und emotioneller Situation heraus sprechen lassen. Dazu ist allein die tragende Melodie nötig, die hier lediglich mit HarmoniebezifFerung als Hinweis für den Interpreten wiedergegeben wird.« Bücherei und Bildung
BLUES
Mit Noten, deutschem und englischem Text. Hrsg. von Joachim Ernst Berendt. Übersetzungen von Hedda Soellner, Werner Jahr, Joachim E. Berendt. Unter musikalischer Mitarbeit von Günther Boas, Wolfgang Puchelt, Herbert Hess und Dave Hildinger.
128 Seiten, kartoniert DM 11.80, Leinen DM 15.50
»Eine vorzügliche Einführung in die wirkliche Welt des Blues: seinen Stimmungsgehalt, seine Form, sein harmonisches Gerüst, die besondere Art seiner textlichen Diskontinuität, seine rassisch-soziologische Gebundenheit, seine Entwicklung u. ä., gibt J. E. Berendt, der führende Jazzkenner Deutschlands. In den nordamerikanischen Südstaaten aus der Begegnung der Neger mit der Musik der "Weißen entstanden, kennzeichnet den Blues eine gewisse Melancholie ohne Bitterkeit, die sich allerdings bis zur Ironie wandeln kann. Da er fast unlösbar mit seinen jeweiligen Interpreten verbunden ist, die, der augenblicklichen Eingebung folgend, die Melodie und auch den Text jedesmal in anderer "Weise variieren, wurde den aufgezeichneten Melodielinien der Notenbeispiele lediglich eine HarmoniebezifFerung hinzugefügt, denn die Ausführung ist stets neu.« Die Barke
NYMPHENBURGER VERLAGSHANDLUNG MÜNCHEN
»Den ganzen Ausdrucksreichtum der Urkultur des Negers, wie er in dem erregenden Klima einer neuen Weltzeit der schwarzen Rasse sich entfaltete, findet man in dieser Sammlung zeitgenössischer Negerlyrik. Man kennt die Spirituals, die religiösen Volkslieder der amerikanischen Neger, jene von tiefer Erregung und Glaubenskrafl: zeugenden Gesänge aus der Sklavenzeit, die ähnlich dem Frühchristentum von einer kindhaften Frömmigkeit getragen sind. Aus dieser Volkskunst hat sich innerhalb von knapp hundert Jahren auf dem amerikanischen Kontinent eine ganz eigene Negerlyrik entwickelt. Menschen, deren Urgroßeltern als Sklaven importiert wurden, sind heute auf dem Wege, in die Weltliteratur einzugehen. Die
Sammlung bringt Beispiele von 14 zeitgenössischen Lyrikern, deren stärkste dichterische Begabung sich zweifellos in Langston Hughes aus Missouri präsentiert. Ob er den Duft und die Atmosphäre von Paris in einem Sechszeiler einfängt, oder seiner Schwermut über das ewige Thema Unterdrückung Ausdruck verleiht, ob er das Lied von den großen Strömen singt, in denen sidi die menschliche Seele wiederfindet — immer schwingt auf rührende Weise das Unnennbare darin, immer teilt sich eine Naivität mit, die frisch geblieben ist. Ein schmales Bändchen nur, aber in ihm sind Schwermut und Lust, Leid und Überschwang aus der elementaren Kraft unverbrauchter Empfindungen verdichtet.« Süddeutscher Rundfunk
NYMPHENBURGER VERLAGSHANDLUNG MÜNCHEN
Vissza