Fülszöveg
Als «Chikago des Schwielow-Sees» rühmte Theodor Fontane das vor den Toren Potsdams gelegene Caputh. Wirklich berühmt wurde dieses Haveldorf jedoch erst durch Albert Einstein, der sich dort 1929 von Konrad Wachsmann ein Landhaus errichten ließ.
Angeregt durch Gespräche mit dem Architekten, rekonstruierte der Journalist Michael Grüning ein halbes Jahrhundert nach der Grundsteinlegung die Geschichte des Hauses, das am Ende der Weimarer Republik zu einem kulturellen, wissenschaftlichen und politischen Kristallisationspunkt in Deutschland geworden war und zu dessen Gästen u.a. Heinrich Mann, Tagore, die Seghers, Stefan Zweig, Gerhart Hauptmann, Alfred Kerr, Liebermann, Erich Kleiber, Max Planck, Schrödinger, Max von Laue, Lunatscharski und auch Chaim Weizmann zählten.
Archivmaterial aus Europa, den USA und Israel, Auskünfte von Zeitzeugen und Beiträge aus der Memoirenliteratur montierte der Autor zum spannungsreichen Bild einer am Abgrund der Zeit lebenden Gesellschaft, in deren...
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Fülszöveg
Als «Chikago des Schwielow-Sees» rühmte Theodor Fontane das vor den Toren Potsdams gelegene Caputh. Wirklich berühmt wurde dieses Haveldorf jedoch erst durch Albert Einstein, der sich dort 1929 von Konrad Wachsmann ein Landhaus errichten ließ.
Angeregt durch Gespräche mit dem Architekten, rekonstruierte der Journalist Michael Grüning ein halbes Jahrhundert nach der Grundsteinlegung die Geschichte des Hauses, das am Ende der Weimarer Republik zu einem kulturellen, wissenschaftlichen und politischen Kristallisationspunkt in Deutschland geworden war und zu dessen Gästen u.a. Heinrich Mann, Tagore, die Seghers, Stefan Zweig, Gerhart Hauptmann, Alfred Kerr, Liebermann, Erich Kleiber, Max Planck, Schrödinger, Max von Laue, Lunatscharski und auch Chaim Weizmann zählten.
Archivmaterial aus Europa, den USA und Israel, Auskünfte von Zeitzeugen und Beiträge aus der Memoirenliteratur montierte der Autor zum spannungsreichen Bild einer am Abgrund der Zeit lebenden Gesellschaft, in deren Mittelpunkt Albert Einstein und seine Familie stehen. Sensationelle Bedeutung bekommt diese Publikation durch die Wiedergabe bisher unveröffentlichter Dokumente^ und Fotos, zahlreicher Briefe sowie von Reproduktionen aus dem Caputher Gästebuch, das als verschollen galt.
«Der Zauber dieses Buches», so Werner Mittenzwei im Nachwort, «liegt darin, daß über Wachsmanns Bekenntnisse die vielfältigen Beziehungen und Interessen Einsteins deuthch werden. Sie tragen dazu bei, zwar nicht den Physiker, wohl aber den Menschen Einstein besser zu verstehen.»
Jfjir feiertäne Legmde, M^ meinen Namen trägt Das beweist aber, daß in unserer Zeit ne^en dem verhängnisvollen Streben nach Macht und Luxus auch der Sinn ßr ewige Ziele des Menschengeistes lebendig ist Darüber freue ich mich.
Albert Einstein
Vissza