Fülszöveg
»Bürger trifft Bürger«, so beschreibt Joachim Gauck sein Verständnis auch der öffentlichen Auftritte, die er als Bundespräsident wahrnimmt. Dabei geht es ihm nicht darum, der Bevölkerung nach dem Mund zu reden, sondern eine klare Haltung zu wichrigen Fragen einzunehmen, die unser Leben und unsere Gesellschaft betreffen. Er hütet sich vor vermeintlichen Patentrezepten und sagt deutlich, wo ideologische Fallen lauern. Gerade dadurch hat er die Herzen und Köpfe in Deutschland für sich eingenommen, über Parteigrenzen hinweg.
Mit seinen großen Reden will Gauck uns dazu ermutigen, unser Leben und das Nachdenken darüber, ja das Schicksal unseres Landes selbst in die Hand zu nehmen. So spricht er über Anpassung und Widerstand, darüber, wie schwierig es ist, Freiheit zu gestalten und warum Deutschland und Europa eine lebendige Erinnerung brauchen. Und nicht zuletzt sagt er, wie aus Untertanen engagierte Bürger werden.
Weitere Informationen zu diesem Buch und unserem Programm unter...
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Fülszöveg
»Bürger trifft Bürger«, so beschreibt Joachim Gauck sein Verständnis auch der öffentlichen Auftritte, die er als Bundespräsident wahrnimmt. Dabei geht es ihm nicht darum, der Bevölkerung nach dem Mund zu reden, sondern eine klare Haltung zu wichrigen Fragen einzunehmen, die unser Leben und unsere Gesellschaft betreffen. Er hütet sich vor vermeintlichen Patentrezepten und sagt deutlich, wo ideologische Fallen lauern. Gerade dadurch hat er die Herzen und Köpfe in Deutschland für sich eingenommen, über Parteigrenzen hinweg.
Mit seinen großen Reden will Gauck uns dazu ermutigen, unser Leben und das Nachdenken darüber, ja das Schicksal unseres Landes selbst in die Hand zu nehmen. So spricht er über Anpassung und Widerstand, darüber, wie schwierig es ist, Freiheit zu gestalten und warum Deutschland und Europa eine lebendige Erinnerung brauchen. Und nicht zuletzt sagt er, wie aus Untertanen engagierte Bürger werden.
Weitere Informationen zu diesem Buch und unserem Programm unter www.siedler-verlag.de
JOACHIM GAUCK, geboren 1940 m
Rostock, stand von 1965 bis 1990 im Dienst der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und arbeitete viele Jahre als Pastor. Er war Mitinitiator des kirchlichen und öffentlichen Widerstandes gegen die SED-Diktatur, 1989 gehörte er zu den Mitbegründern des Neuen Forum in Rostock und wurde dessen Sprecher. Von 1990 bis 2000 war er Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes (Stasi), von 2003 bis 2012 ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins »Gegen Vergessen - Für Demokratie«. Seit März 2012 ist Joachim Gauck Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Für sein Wirken wurde er mit zahlreichen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet, darunter der Geschwister-Scholl-Preis, der Europäische Menschenrechtspreis, der Dolf-Sternberger-Preis und der Ludwig-Börne-Preis. Bei Siedler erschienen 2009 seine Lebenserinnerungen »Winter im Sommer - Frühling im Herbst«.
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»Dass es möglich ist, nicht den Ängsten zu folgen, sondern den Mut zu wählen, davon haben wir nicht nur geträumt, sondern das haben wir gelebt und gezeigt.«
JOACHIM GAUCK IN SEINER ERSTEN REDE ALS BUNDESPRÄSIDENT
Seit Joachim Gauck 1990 in öffentliche Ämter kam, spricht er zu wichtigen Fragen und Anlässen. Und die Menschen hören ihm zu, weil das, was er sagt, von seiner Biographie gedeckt ist, weil er glaubwürdig ist und manchmal eigenwillig. In diesem Buch sind erstmals wichtige Reden der letzten 25 Jahre zu seinen Lebensthemen Freiheit, Verantwortung und Selbstermächtigung versammelt: kluge, feinsinnige und auch leidenschaftliche Texte über Themen, die Gauck am Herzen liegen.
Vissza