Fülszöveg
Peter Schlemihls wundersame Geschichte, als unterhaltsame phantastische Erzählung geplant, wurde durch die Art und Weise, wie Adelbert von Chamisso mit den Märchenmotiven umging, wie er sie ironisierte und in Beziehung zur gesellschaftlichen Wirklichkeit seiner Zeit setzte, rasch zu einem Welterfolg. Bald nach der Erstveröffentlichung im Jahre 1814 erschienen englische, französische, holländische und spanische Übersetzungen, die namhafte Künstler illustrierten. Heine und Balzac, Thomas Mann und Franz JCafka schätzten die Erzählung, E. T. A. HofTmann wurde durch sie zu seiner «Geschichte vom verlorenen Spiegelbilde» angeregt, Hugo von Hofmannsthal zu seiner «Frau ohne Schatten», die Richard Strauss vertonte.
Unsere Ausgabe enthält die berühmten Kupferstiche von George Cruikshank, die mit ihrer hintergründigen Mischung von grotesker Phantastik und realistischer Detailschilderung genau die Intentionen des Dichters trafen.
Schutzumschlag: Hans-Joachim Petzak unter Verwendung eines...
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Fülszöveg
Peter Schlemihls wundersame Geschichte, als unterhaltsame phantastische Erzählung geplant, wurde durch die Art und Weise, wie Adelbert von Chamisso mit den Märchenmotiven umging, wie er sie ironisierte und in Beziehung zur gesellschaftlichen Wirklichkeit seiner Zeit setzte, rasch zu einem Welterfolg. Bald nach der Erstveröffentlichung im Jahre 1814 erschienen englische, französische, holländische und spanische Übersetzungen, die namhafte Künstler illustrierten. Heine und Balzac, Thomas Mann und Franz JCafka schätzten die Erzählung, E. T. A. HofTmann wurde durch sie zu seiner «Geschichte vom verlorenen Spiegelbilde» angeregt, Hugo von Hofmannsthal zu seiner «Frau ohne Schatten», die Richard Strauss vertonte.
Unsere Ausgabe enthält die berühmten Kupferstiche von George Cruikshank, die mit ihrer hintergründigen Mischung von grotesker Phantastik und realistischer Detailschilderung genau die Intentionen des Dichters trafen.
Schutzumschlag: Hans-Joachim Petzak unter Verwendung eines Kupferstiches von George Cruikshank
E. TA. Hoffmann
Meister Martin derKüfner und seine Gesellen
Mit 22 Federzeichnungen von Josef Hegenbarth Nachwort von Fritz Böttger 144 Seiten, Leinen
DDR 6,80 M Best.-Nr.
Behaglich erzählt E. T. A. HofFmann entgegen seiner sonstigen Art eine ganz in der Realität angesiedelte Geschichte aus dem mittelalterlichen Nürnberg. Meister Martin, ein besonders angesehener Vertreter seiner Zunft, ist von einem unbändigen Stolz auf sein Handwerk und auf sein eigenes Können erfüllt. Er will seine Tochter nur einem Küfer zur Frau geben und beruft sich dabei auf eine Prophezeiung, die er in seinem Sinne auslegt. Drei Bewerber, die ihm ihren wirklichen Stand und Beruf verheimlichen, lernen bei ihm das Küferhandwerk; es gibt Eifersucht, und es gibt Verwicklungen, die bei dem Starrsinn Meister Martins zu tragischen Konflikten führen könnten. Doch die heitere Stimmung, in die diese Erzählung eingetaucht ist, wird von alledem nur vorübergehend leicht getrübt.
Vissza