Fülszöveg
arnold hauser
PHILOSOPHIE DER
KUNSTGESCHICHTE
Was ist die Kunstgeschichte als Wissenschaft zu leisten fähig, worin bestehen ihre Mittel, wo liegen die Grenzen? Von dieser Grundfrage werden die vorliegenden Untersuchungen geleitet. In seiner Sozialgeschichte der Kunst und Literatur, die in mehreren Weltsprachen Verbreitung gefunden und höchstes Ansehen gewonnen hat, konnte Arnold Hauser die methodologischen Grundlagen seiner Forschungen nur andeuten. Hier aber stellt er sie unmittelbar eindringlich dar, überzeugt, daß die soziologische Methode in der Kunstgeschichte unentbehrlich ist. In sechs großen, innerlich miteinander zusammenhängenden Abhandlungen werden die wesentlichen Gesichtspunkte und Kategorien dieses Denkens untersucht, doch auch die Grenzen aufgewiesen. Zugleich stößt Hauser vor zu den Voraussetzungen und Problemen des künstlerischen Schaffens wie der Geistesgeschichte überhaupt. Das klar und lebendig geschriebene Buch bietet jedem, der sich mit den Fragen der...
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arnold hauser
PHILOSOPHIE DER
KUNSTGESCHICHTE
Was ist die Kunstgeschichte als Wissenschaft zu leisten fähig, worin bestehen ihre Mittel, wo liegen die Grenzen? Von dieser Grundfrage werden die vorliegenden Untersuchungen geleitet. In seiner Sozialgeschichte der Kunst und Literatur, die in mehreren Weltsprachen Verbreitung gefunden und höchstes Ansehen gewonnen hat, konnte Arnold Hauser die methodologischen Grundlagen seiner Forschungen nur andeuten. Hier aber stellt er sie unmittelbar eindringlich dar, überzeugt, daß die soziologische Methode in der Kunstgeschichte unentbehrlich ist. In sechs großen, innerlich miteinander zusammenhängenden Abhandlungen werden die wesentlichen Gesichtspunkte und Kategorien dieses Denkens untersucht, doch auch die Grenzen aufgewiesen. Zugleich stößt Hauser vor zu den Voraussetzungen und Problemen des künstlerischen Schaffens wie der Geistesgeschichte überhaupt. Das klar und lebendig geschriebene Buch bietet jedem, der sich mit den Fragen der Kunst- und Geistesgeschichte befaßt, eine Fülle von Erkenntnissen und Anregungen.
C.H. BECK MtjNCHEN
SOZIALGESCHICHTE DER KUNST UND LITERATUR
2 Bände
XI, 536 und VIII, 586 Seiten.
Ganzleinen zusammen DM 35.-
,,Ein reich fundiertes, eine starke Persönlichkeit bezeugendes, durch und durch lesbares, in jedem Satz anregendes Buch von essayistischer Eleganz und ansteckender Leidenschaft des Denkens . . . Wer sich Hausers Führung beim Gang durch die Kulturen anvertraut, wird mit keiner Patenttheorie ausgestattet, sondern darf immer den Blick auf die konkreten Situationen bewahren."
Chr. E. 'Lewalter in der „Zeit", Hamburg
,,Mit großer Klarheit und ungewöhnlicher Informiertheit wird viel mehr ausgesagt als die scheinbar einfache und banale Behauptung, daß die Kunst auf die Gesellschaft wirke und die Gesellschaft auf die Kunst. . . Hausers Buch ist ein klarer und sicherer Wegweiser durch das Labyrinth der Zeiten und Kulturen. Es darf mit Dank begrüßt werden und mit jenem Respekt, der dieser Tat angemessen ist." Fritz Nemitz '» ?^r
„Süddeutschen Zeitung", München
C.H. BECK MÜNCHEN
Vissza