Fülszöveg
Lebende Bild er wurden die ersten Filme einst von ihren Schöpfern genannt. Als Kunstwerke bezeichnen wir heute die besten der »bewegten Fotografien bewegten Geschehens«. Kunst oder billiges Massenvergnli-gen? Viele interessiert diese Frage. Wir glauben, der Film kann beides sein. Sehr groß ist die Zahl der Kinobesucher im Verhältnis zu denen, die aus innerem Bedürfnis in die Theater, Konzertsäle oder Kunstgalerien gehen. Millionen erleben im Kino erstmalig, was das bedeutet: Kunst — Gestaltung menschlicher Schicksale. Millionenvon Menschen, derenKunst-verständnis noch nicht geweckt war, wurden aber auch verbildet durch die Flut von Kitsch, Unmoral und Unmenschlichkeit, die sich über die weiße Leinwand ergoß. Ist es notwendig, daß man sich mit dem Weg des Films beschäftigt? Es ist notwendig. Und es sollte nicht nur von den »Berufenen«, den Wissenschaftlern und Künstlern getan werden. Es gibt kaum einen Menschen, der nicht ins Kino geht. Jeder sollte wissen wie der Film geworden...
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Fülszöveg
Lebende Bild er wurden die ersten Filme einst von ihren Schöpfern genannt. Als Kunstwerke bezeichnen wir heute die besten der »bewegten Fotografien bewegten Geschehens«. Kunst oder billiges Massenvergnli-gen? Viele interessiert diese Frage. Wir glauben, der Film kann beides sein. Sehr groß ist die Zahl der Kinobesucher im Verhältnis zu denen, die aus innerem Bedürfnis in die Theater, Konzertsäle oder Kunstgalerien gehen. Millionen erleben im Kino erstmalig, was das bedeutet: Kunst — Gestaltung menschlicher Schicksale. Millionenvon Menschen, derenKunst-verständnis noch nicht geweckt war, wurden aber auch verbildet durch die Flut von Kitsch, Unmoral und Unmenschlichkeit, die sich über die weiße Leinwand ergoß. Ist es notwendig, daß man sich mit dem Weg des Films beschäftigt? Es ist notwendig. Und es sollte nicht nur von den »Berufenen«, den Wissenschaftlern und Künstlern getan werden. Es gibt kaum einen Menschen, der nicht ins Kino geht. Jeder sollte wissen wie der Film geworden ist. Ein kleiner Beitrag dazu soll dieses Buch sein. Erinnerungen an früher Erlebtes, rückblickende Sichtung einmal empfangener Eindrücke wollen wir dem Leser und Betrachter mit diesem »Bilderbuch« ermöglichen, bisher Unbekanntes nahebringen. Über 800 Bilder der bedeutendsten und charakteristischsten Filme der verschiedenen Epochen aus den wichtigsten Film-Ländern wurden aufgenommen. Im Vordergrund steht die Entwicklung des deutschen Films von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart, von den ersten Bildstreifen der Brüder Skladanowsky bis zu den realistischen Kunstwerken der DEFA.
Als erste Veröffentlichung in der Reihe »Welt im FiVm« erschien:
MAN FRED HEIDEL
Die Stadt der tausend Wunder
152 Seiten, 78 Bilder, engl. Broschur 3,50 DM
In dieser Veröffentlichung werfen wir einen Blick hinter die Kuhssen der Filmstadt Babelsberg. Der Autor führt uns sachkundig durch das Filmgelände, zeigt die vielen Schwierigkeiten, die mit der Herstellung eines Films verbunden sind, und läßt Regisseure, Kameraleute und Dramaturgen anschaulich und lebendig von ihrer Arbeit berichten.
Als weitere Veröffentlichungen sind vorgesehen:
HANS-H EINZ HAGGE
Auf den Spuren der Ufa
Es ist ein ernstes Kapitel der Filmgc-schichte, das der Verfasser behandelt. In interessanter Weise schildert er die Entstehung dieses Filmkonzerns, die Interessenkämpfe der »Großen« hinter den Kulissen, er zeigt Bilder der Filme, die, zuerst fast unmerklich, dann aber immer deutlicher, mithalfen, die Kriegsbegeisterung zu schüren.
Das Stacheltier
In diesem Bändchen sind zahlreiche sta-chelticrbcbilderte Geschichten vereinigt. Da ist mit einer gehörigen Portion Ironie und Bosheit, Witz und Komik hineingeleuchtet in jene Ecken und Winkel, in denen bei uns das Gestern und Vorgestern, das Alte, Dumme, Spießige und Bösartige noch nistet.
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