Fülszöveg
Ein Mann wurde getötet, nnan weiß nicht von wem und warum. Doch statt das übliche Klischee eines Kriminalromans nachzuzeichnen, statt eine Reihe von Verdächtigen mit mehr oder weniger plausiblen Motiven vorzuführen, ist es der Ermordete, nach dessen Herkunft und Art hier geforscht und gefahndet wird.
Es war kein alltäglicher Mann, der sterben mußte; es war einer, der sich das Gesetz, nach dem er lebte, selbst gegeben hat: stark, frei und unabhängig, auch egoistisch und brutal, auf eine urwüchsige Art klug und berechnend, doch gleichzeitig voll Vitalität und Feuer, fähig zu Verantwortung und großer Leistung. Nur so war sein fabelhafter Aufstieg möglich. Ein Mann ohne Vaterland, so nannte er sich selbst. Ein Mann ohne Bindung und ohne Gewissen, so konnte er dem oberflächlichen Betrachter erscheinen. Und gleichzeitig ein Mann von großer Persönlichkeit, deren Kraft sich keiner entziehen konnte, nicht einmal nach seinem Tod.
Bruchstückweise, aus verschiedenen Quellen, erfährt man den...
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Fülszöveg
Ein Mann wurde getötet, nnan weiß nicht von wem und warum. Doch statt das übliche Klischee eines Kriminalromans nachzuzeichnen, statt eine Reihe von Verdächtigen mit mehr oder weniger plausiblen Motiven vorzuführen, ist es der Ermordete, nach dessen Herkunft und Art hier geforscht und gefahndet wird.
Es war kein alltäglicher Mann, der sterben mußte; es war einer, der sich das Gesetz, nach dem er lebte, selbst gegeben hat: stark, frei und unabhängig, auch egoistisch und brutal, auf eine urwüchsige Art klug und berechnend, doch gleichzeitig voll Vitalität und Feuer, fähig zu Verantwortung und großer Leistung. Nur so war sein fabelhafter Aufstieg möglich. Ein Mann ohne Vaterland, so nannte er sich selbst. Ein Mann ohne Bindung und ohne Gewissen, so konnte er dem oberflächlichen Betrachter erscheinen. Und gleichzeitig ein Mann von großer Persönlichkeit, deren Kraft sich keiner entziehen konnte, nicht einmal nach seinem Tod.
Bruchstückweise, aus verschiedenen Quellen, erfährt man den Lebensweg dieses Außenseiters, manches bleibt ungeklärt, vieles wird mehr oder weniger verständlich. DerTod wirft einen großen Schatten, wie der Schatten des Adlers, der die Sonne verdunkelt, wenn man direkt und nahe unter ihm steht. Und trotz allem,
was geschah, denkt keiner, der nnit ihnn zu tun hatte, mit Haß, Groll oder Abneigung an den toten Mann. Auch in diesenn Ronnan gelingt es Utta Danella nneisterhaft, lebendige Charaktere zu zeichnen, psychologische Zusannnnenhänge aufzudecken und vor allem Menschen darzustellen, denen man Anteilnahme und Interesse entgegenbringen muß. Die Schauplätze des Romans sind Wien, die Steiermark, Triest und Jugoslawien; die Zeit ist die Gegenwart; der wahre Inhalt des Buches ist jedoch das ungeheuerliche, nie ganz erklärbare, immer wieder fesselnde Abenteuer, einen Menschen besonderer Art kennenzulernen.
Ein Mann will ein neues Leben beginnen. Biitere Jahre des Ausgestoßenseins liegen 'hinter ihnrr, denn er hat, ohne daß efes wollte, einen IVlenschen getötet. An diesenn Wendepunkt seines Lebens wird er mit^ zwei unerwarteten Ereignissen konfrontiert: ,jnit der Liebe, die ihn schicksalhaft übi^ällt und nach den Jahren der Einsannkeit ein aufwühlendes Erlebnis für ihn ist, und mit denri gewaltsamen J^^ des Mannes, der ihm in dieser Situation vorurteilslos seihe Hilfe anqiöbotgn hatte .'
Vissza