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Sachsen

Kultur und Landschaft zwischen Dresden, Leipzig und Chemnitz

Szerző
Köln
Kiadó: DuMont Buchverlag
Kiadás helye: Köln
Kiadás éve:
Kötés típusa: Varrott papírkötés
Oldalszám: 500 oldal
Sorozatcím: DuMont Kunst-Reiseführer
Kötetszám:
Nyelv: Német  
Méret: 20 cm x 15 cm
ISBN: 3-7701-2759-5
Megjegyzés: Színes és fekete-fehér fotókkal és illusztrációkkal.
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über das Buch: Das traditionsreiche Kulturland Sachsen. Zentrum der Reformation und der Aufklärung, erstreckt sich von den Höhen des Elstergebirges, des Erzgebirges, des Elbsandsteingebirges und des Lausitzer Gebirges über ein sanft gewelltes Hügelland bis zur Leipziger Tiefebene und zur Niederlausitz.
Unter König Heinrich L entstand mit der Ostexpansion 928/929 die Burg Meißen, später Zentrum der Markgrafschaft gleichen Namens. Mit den Städtegründungen im frühen 13. Jh. erblühte die romanische Plastik und Skulptur in Meißen, Freiberg und Wechselburg. Im 15./16. Jh. war Sachsen dank des >silbernen< Erzgebirges das reichste deutsche Land. »Molchener Stollen<, »Saigerhütte Grünthal<, >Frohnauer Hammen und andere technische Denkmäler erinnern an die Glanzzeit der Bergbau-und Verhüttungsindustrie. Vom >Sil-bersegen< zehrten auch Architektur und Künste. Als dieser Reichtum versiegte, entfalteten sich handwerkliche Gewerbe wie das Klöppeln und die Holzschnitzerei. Berühmt wurden die... Tovább

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über das Buch: Das traditionsreiche Kulturland Sachsen. Zentrum der Reformation und der Aufklärung, erstreckt sich von den Höhen des Elstergebirges, des Erzgebirges, des Elbsandsteingebirges und des Lausitzer Gebirges über ein sanft gewelltes Hügelland bis zur Leipziger Tiefebene und zur Niederlausitz.
Unter König Heinrich L entstand mit der Ostexpansion 928/929 die Burg Meißen, später Zentrum der Markgrafschaft gleichen Namens. Mit den Städtegründungen im frühen 13. Jh. erblühte die romanische Plastik und Skulptur in Meißen, Freiberg und Wechselburg. Im 15./16. Jh. war Sachsen dank des >silbernen< Erzgebirges das reichste deutsche Land. »Molchener Stollen<, »Saigerhütte Grünthal<, >Frohnauer Hammen und andere technische Denkmäler erinnern an die Glanzzeit der Bergbau-und Verhüttungsindustrie. Vom >Sil-bersegen< zehrten auch Architektur und Künste. Als dieser Reichtum versiegte, entfalteten sich handwerkliche Gewerbe wie das Klöppeln und die Holzschnitzerei. Berühmt wurden die Plauener Spitzen, das Seiffener Spielzeug und der Vogtländische Musikinstrumentenbau.
Die spätgotische Hallenkirche fand mit den obersächsischen Bauten einen krönenden Abschluß: genannt seien St. Annen in Annaberg, St. Marien in Pirna und St. Thomas in Leipzig. Verbunden ist diese Zeit mit Namen wie Breuer, Hesse, Witten und Cranach -Künstlern, die hervorragenden Anteil an der Ausstattung der Kirchen hatten. Unter den Bürgerbauten dominierten prächtige Renaissance-, Rat-und Gewandhäuser, so in Leipzig, Zwickau, Plauen und Torgau. Zu den höfischen Bauten dieser Zeit zählen eindrucksvolle Schlösser, entstanden vorwiegend aus umgebauten Burgen. Die Albrechtsburg in Meißen, Augu-
stusburg und Schloß Hartenfels in Torgau sind beredte Beispiele.
Vom wirtschaftlich bedeutenden Sachsen ging die Reformation aus. Mit der Kapelle des Schlosses Hartenfels, dem ersten protestantischen Kirchenneubau, von Luther unmittelbar beeinflußt und von ihm eingeweiht, entstand die der neuen Lehre gemäße Architektur, die statt des Altars die Kanzel zur Verkündung des Wortes ins Zentrum rückte.
Die »Augusteische Zeit< (1694-1763) brachte eine neue Blüte: Sachsen entwickelte sich neben Österreich, Preußen und Bayern zur einflußreichsten europäischen Mittehnacht. Das Meissener Porzellan, das damals aufkam, gilt heute noch als Synonym für die sächsische Hochkultur jener Zeit. Macht und Geltungsdrang August des Starken, des populärsten Herrschers der 829 Jahre regierenden Wettiner, zeigten sich im »Dresdner Barock< mit dem von Pöppeknann geschaffenen Zwinger als architektonischem Herzstück, aber auch in den bedeutenden Kunstsammlungen.
Eine zuverlässige Einführung in Sachsens Geschichte, ein umfassender geographisch gegliederter Uberblick über alle sächsischen Bau- und Kunstdenkmäler von Rang werden in diesem Kunst-Reiseführer durch aktuelle praktische Informationen abgerundet.
Über den Autor: Walter Fellmann, geboren 1931, ist habihtierter Historiker und lebt in Sachsen. Bis 1968 lehrte er an der Universität, seither ist er als freier Schriftsteller tätig. Seine Themen sind vorwiegend im Bereich sächsischer Geschichte angesiedelt. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. der »Stadtführer Leipzig« und »Heinrich Graf Brühl«.
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-iL

Der besondere Reiz Sachsens liegt in der glücklichen Verbindung von Natur- und Kunsterlebnis. Zu den attraktivsten Reisezielen zählt die Sächsische Schweiz mit der vielbesuchten Bastei und der Feste Königstein, beide hoch über dem Elbtal gelegen, das Friedrich Schiller einst so faszinierte:
yyO, mein liebster Freund, wie interessant war mir alles! Die Elbe bildet eine romantische Natur um sich her.^^
Schön zu jeder Jahreszeit ist das Erzgebirge, das Sachsen nach Süden begrenzt. Wenn im März in Drebach die Krokusse blühen, tummeln sich auf dem

B
1214 m hohen Fichtelberg oft noch die Skifahrer. Zahlreiche technische Denkmäler erinnern an die Bedeutung des Bergbaus für diese Region. Als der >Silbersegen< versiegte, entfalteten sich handwerkliche Fertigkeiten wie das Klöppeln, die Holzschnitzerei und der Instrumentenbau. Architektonische und skulpturale Meisterwerke aus den unterschiedlichen Epochen begründeten Sachsens Ruf als ein Land der Künste, eine deutsche Toskana. Die Kunstsammlungen der Stadt Dresden zählen zu den Schätzen der Weltkultur. Als Synonym für die sächsische Blütezeit in der >Augustei-schen Epoche< gilt das Meissener Porzellan, noch heute das begehrteste Erzeugnis der Region.
Auf 504 Seiten mit 29 mehrfarbigen und 77 einfarbigen Abbildungen sowie 204 Zeichnungen, Lithographien und Plänen im Text erfolgt eine sachkundige Führung, ergänzt durch praktische Reisehinweise und eine Einfühmng in die Geschichte dieses neuen Bundeslandes.
ISB N 3-7701-2759-5 Vissza

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Walter Fellmann

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