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Zwischen Anpassung und Selbstbestimmung: Texte Deutschsprachiger Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts

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Szerkesztő
München
Kiadó: Goldmann Verlag
Kiadás helye: München
Kiadás éve:
Kötés típusa: Ragasztott papírkötés
Oldalszám: 441 oldal
Sorozatcím: Goldmann Klassiker mit Erläuterungen
Kötetszám:
Nyelv: Német  
Méret: 18 cm x 11 cm
ISBN: 3-442-07615-3
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Etwa seit 1800 verstärkt sich im deutschen Sprachraum die »anthropologische« Festschreibung des Unterschieds der Geschlechter, die Weiblichkeit mit Gefühl, Passivität, Unschuld, Naturhaftigkeit und Mütterlichkeit gleichsetzt und darauf ein bestimmendes Ideal auftaut. Wie reagieren deutschsprachige Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts auf diese Festschreibung?
Wie sehen sie die gesellschaftliche Beschränkung der Frau auf den rein privaten Bereich der Familie, auf die einzige ihnen zugewiesene Bestimmung als Gattin und Mutter in der sich etablierenden bürgerlichen Gesellschaft? Wie gestalten sie das Erleben ihrer Heldinnen zwischen der Anpassung an das aufgestellte Weiblichkeitsideal, an die vorgeschriebene gesellschaftliche Rolle und dem Wunsch nach individueller Selbstverwirkhchung oder auch nur Selbstbehauptung im Kampf um das tägliche Brot? Welche Probleme und Konflikte sind ihnen wichtig? Welche Typen und Charaktere zeichnen sie nach? Welche Lösungen zwischen Erfüllung,... Tovább

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Etwa seit 1800 verstärkt sich im deutschen Sprachraum die »anthropologische« Festschreibung des Unterschieds der Geschlechter, die Weiblichkeit mit Gefühl, Passivität, Unschuld, Naturhaftigkeit und Mütterlichkeit gleichsetzt und darauf ein bestimmendes Ideal auftaut. Wie reagieren deutschsprachige Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts auf diese Festschreibung?
Wie sehen sie die gesellschaftliche Beschränkung der Frau auf den rein privaten Bereich der Familie, auf die einzige ihnen zugewiesene Bestimmung als Gattin und Mutter in der sich etablierenden bürgerlichen Gesellschaft? Wie gestalten sie das Erleben ihrer Heldinnen zwischen der Anpassung an das aufgestellte Weiblichkeitsideal, an die vorgeschriebene gesellschaftliche Rolle und dem Wunsch nach individueller Selbstverwirkhchung oder auch nur Selbstbehauptung im Kampf um das tägliche Brot? Welche Probleme und Konflikte sind ihnen wichtig? Welche Typen und Charaktere zeichnen sie nach? Welche Lösungen zwischen Erfüllung, Resignaüon und Tod lassen sie ihre Heldinnen finden?
Antwort auf solche Fragen gibt der vorliegende Band, der interessante, oft wenig bekannte Texte erneut ins Gedächtnis ruft.
Dr. phil. Gisela Henckmann, die die Texte dieser Anthologie ausgewähh und ihnen ein Nachwort, Anmerkungen und bibliographische Hinweise beigegeben hat, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Philologie der Universität München. Vissza

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