Fülszöveg
Maria betrachtet sich kritisch im Spiegel. An ihrem Äußeren gibt es nicht allzuviel auszusetzen. Auch nicht, was ihre Lernerfolge in der Schule und das Verhältnis zu ihren Klassenkameraden betrifft. Doch es gibt ein Problem, das man im Spiegel — und auch sonst — nicht sehen und worüber Maria mit niemandem sprechen kann. Maria hat es sich zur Gewohnheit gemacht: so tun, als existierte es gar nicht, als merkten die anderen nicht, daß sie stottert! Doch dann geschieht etwas, was Marias künstliches Schutzgebäude zusammenstürzen läßt
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Fülszöveg
Maria betrachtet sich kritisch im Spiegel. An ihrem Äußeren gibt es nicht allzuviel auszusetzen. Auch nicht, was ihre Lernerfolge in der Schule und das Verhältnis zu ihren Klassenkameraden betrifft. Doch es gibt ein Problem, das man im Spiegel — und auch sonst — nicht sehen und worüber Maria mit niemandem sprechen kann. Maria hat es sich zur Gewohnheit gemacht: so tun, als existierte es gar nicht, als merkten die anderen nicht, daß sie stottert! Doch dann geschieht etwas, was Marias künstliches Schutzgebäude zusammenstürzen läßt
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Maria betrachtet sich kritisch im Spiegel: ein hübsches, aufgewecktes Gesicht, intelligente braune Augen, dunkles Haar An ihrem Äußeren gibt es nicht allzuviel auszusetzen. Auch nicht, was ihre Lernerfolge in der Schule und das Verhältnis zu ihren Klassenkameraden betrifft. Mit echten Freundschaften sieht es schon etwas trüber aus. Und Liebe — dieses Thema ist für Maria mehr oder weniger tabu. Fast so tabu wie das Problem, das den Kern ihres Wesens ausmacht, tief im Innersten verschlossen. Ein Problem, das man im Spiegel — und auch sonst — nicht sehen und worüber Maria nicht sprechen kann. Maria hat es sich schon lange zur Gewohnheit gemacht: so tun, als existierte es gar nicht, als wüßten die anderen nichts davon, als merkte niemand, daß Maria stottert!
Doch dann geschieht etwas, was Marias künstliches Schutzgebäude mit einem Schlag zusammenstürzen läßt. Marias Klasse soll zum Geburtstag der Direktorin die „Antigene" spielen. Für die Rolle der
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Antigene hiat der Klassenlehrer Maria ausersehen — nicht ohne Hintergedanken. Ungewollt belauscht Maria ein Gespräch einiger Mitschüler und hört, wie sich jemand mokiert: Eine Stotterliese soll die Antigene spielen
Maria stürzt Hals über Kopf fort. Sie beschließt, nie wieder in die Schule zu gehen.
Damit beginnt für Maria eine aufregende Zeit, von ständigem Bangen begleitet. Wie lange kann sie es in der Familie geheimhalten, daß sie ständig die Schule schwänzt? Wie soll sie sich überhaupt in dieser neuen, schwierigen Situation verhalten?
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Zofia Ch§dzynska,
geboren 1912 in Warschau, lebte längere Zeit in Argentinien und in London. Hauptsächlich als Übersetzerin tätig, u. a. übersetzte sie die Bücher des kolumbianischen Nobelpreisträgers für Literatur Gabriel Garcia Márquez ins Polnische. Schreibt Romane, Erzählungen und Hörspiele.
Vissza